Rezension: Brigitte Riebe - Her mit dem Zauberstab

31 Januar 2014 | Kommentieren







Titel: Her mit dem Zauberstab
Autor: Brigitte Riebe
Verlag: Gmeiner Verlag
Seiten: 168
Preis: 6,99€ (E-Book)
Kaufen: Hier 




Klappentext

Billi Bär kann zaubern. Wenn es auch oft nicht so klappt, wie sie es sich gedacht hat. Als das Fernsehen aber die Chaosqueen entdeckt und ihr Ex-Mann sie unbedingt zurückhaben will, läuft ihr Leben endgültig aus dem Ruder. Dabei wünscht sie sich doch nur eine normale Familie …


Der erste Satz


"Es muss alles ganz anders werden, dachte Sybille Bär, als sie sich aus ihrem verschwitzten Trikot schälte."

Rezension: Philipp Winterberg - Jakobsweg im Smoking

30 Januar 2014 | 2 Zitate





Titel: Jakobsweg im Smoking
Autor: Philipp Winterberg
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Seiten: 216
Leseprobe: Hier
Preis: 9,95€
Print: Hier 
EBook: Hier




Klappentext

Jakobsweg im Smoking? Tatsächlich? Tatsächlich: Ein dänischer Pilger hat seinen feinsten Anzug dabei, weil er glaubt, spanische Restaurants würden ihn sonst nicht hereinlassen. Andere Pilger bringen ihre Hängematte mit, dicke Wörterbücher, Solarpanel, tütenweise Proviant und Batterien…

Seit über tausend Jahren gehen Pilger den Jakobsweg, da könnte man vermuten, dass sich mittlerweile eine gute Packliste herumgesprochen hat. Das Gegenteil scheint der Fall: Viele Pilger kommen mit 20-30 kg schweren Riesenrucksäcken, laufen sich Füße, Knie und Schultern kaputt, bevor sie dann für viel Geld große Pakete nach Hause schicken…
In kurzweiligen Episoden berichtet der Autor von den Wirrungen der Ausrüstungsbeschaffung und pilgert schließlich mit nur 3 kg im Rucksack nach Santiago de Compostela. Jakobsweg mit Leichtigkeit: Gesünder für Schultern, Knie und Füße. Dieser Ausrüstungsratgeber ist ein Muss für jeden Pilger!


Der erste Satz


""Alle Pilger haben einen Rucksack, also fange ich mit dem Rucksackkauf an!""

Rezension: Christa Bernuth - Das Falsche in mir

30 Januar 2014 | 2 Zitate





Titel: Das Falsche in mir
Autor: Christa Bernuth
Verlag: DTV
Seiten: 352
Leseprobe: Hier
Preis: 14,90€
Kaufen: Hier 




Klappentext

Lukas Salfeld, 50, führt ein ganz normales Leben. Niemand ahnt, dass er als Jugendlicher im Gefängnis saß, weil er seiner damaligen Freundin Marion die Kehle durchgeschnitten und ihr post mortem tiefe Messerstiche beigebracht hatte. Viele Jahre gelingt es ihm, seinen kranken Trieb zu bekämpfen. Eines Tages begegnet er einem Mädchen, das seiner toten Freundin auf fatale Weise ähnlich sieht. Seine gefährlichen Fantasien gewinnen immer mehr die Oberhand. Zeitgleich wird ein totes Mädchen aufgefunden, das auf dieselbe Weise wie damals Marion ermordet wurde. Die ermittelnden Kommissare entdecken schnell die Parallelen zum früheren Mordfall. Um einer Verhaftung zu entgehen, taucht Salfeld unter mit dem kühnen Plan, als Gejagter selbst zum Jäger zu werden, um die Spur des Mörders aufzunehmen. Doch was, wenn er dabei sich selbst überführt? Denn an die Mordnacht hat Salfeld keinerlei Erinnerung...


Der erste Satz


"Leander Kern heißt nicht wirklich so."

Empfehlung/Rezension: Judith Winter - Siebenschön

29 Januar 2014 | 6 Zitate





Titel: Siebenschön
Autor: Judith Winter
Verlag: DTV
Seiten: 432
Leseprobe: Hier
Preis: 9,95€
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Klappentext

"Theo hat versagt. Erstaunt blickt Christina Höffgen auf. Wer um Himmels willen ist Theo? Sie liest weiter. Du solltest Dich lieber beeilen. Die Adresse ist: Fordstraße 237. Ach übrigens: Ihr Name ist Jennifer. "Der rätselhafte Brief lässt Christina nicht mehr los. Gemeinsam mit ihrem Mann fährt sie zu der angegebenen Adresse, auch wenn sie nicht daran glaubt, dort tatsächlich eine Jennifer zu finden. Ein großer Irrtum. Die Abteilung für Kapitaldelikte der Zentralen Kriminaldirektion Frankfurt am Main spannt die beiden Kommissarinnen Emilia Capelli und Mai Zhou zusammen, um die bizarrste Mordserie aufzuklären, die die Stadt je erlebt hat. Unterschiedlich wie Tag und Nacht, misstrauen die beiden Frauen einander auf Anhieb. Doch wohl oder übel müssen sie sich zusammenraufen, denn bald jagen sie einen gewissenlosen Serienkiller, der seine Morde als grausige Themenwelten inszeniert. Und sein "Werk" ist noch nicht vollendet


Der erste Satz


"Die Nacht war sternenklar und längst nicht so kalt, wie der Wetterbericht angekündigt hatte."

Meine Buchwoche #4/2014

28 Januar 2014 | 8 Zitate
Die Rüsselseuche hat mich erwischt. Ich fühle mich total matschig und mein rechtes Ohr ist vollkommen dicht. Am liebsten würde ich den ganzen Tag nur faul zu Hause rumliegen, aber wie es nun mal so ist, muss ich heute doch noch das Haus verlassen. *bäh* Am Freitag war ich Zeugin eines Autounfalls, der Brief der Polizei kam schon am Samstag an und jetzt habe ich gerade mal eine Woche Zeit den ausgefüllt wieder zurück zu schicken. Also werde ich mich heute nach draußen wagen und den Brief zur Post bringen. Blöderweise ist unsere Post fast genau neben meiner Lieblingsbuchhandlung. Das heißt für mich, das ich heute mit Scheuklappen durch die Stadt gehen werde, denn ich weiß ganz genau was passiert, wenn ich mir denke: "Ach, nur mal eben gucken." Mein SuB wird es mir sicher danken.


Meine Buchwoche:



Rezension: Lauren Oliver - Requiem, Amor (3)

27 Januar 2014 | 4 Zitate





Titel: Requiem
Autor: Lauren Oliver
Reihe: Amor (3)
Verlag: Carlsen
Seiten: 400
Leseprobe: Hier
Preis: 18,90€
Kaufen: Hier 




Klappentext

Lena und Julian sind endlich zurück in der Wildnis. Hier sind sie vorerst in Sicherheit und alles könnte gut sein. Doch etwas zwischen den beiden hat sich verändert, und Lena spürt, dass sie eigentlich zu Alex gehört. Aber auch Alex ist nicht mehr der, den sie immer geliebt hat, und wirkt seltsam abweisend.
Hana dagegen, Lenas Freundin von früher, führt ein ruhiges und geordnetes Leben ohne Liebe mit dem für sie ausgewählten Partner.
Und während die Rebellen alles für den entscheidenden Angriff auf Portland vorbereiten, muss sich Lena ihrer Vergangenheit stellen.


Der erste Satz


"Ich habe wieder angefangen, von Portland zu träumen."

Rezension: Franziska Moll - Was ich dich träumen lasse

27 Januar 2014 | 3 Zitate





Titel: Was ich dich träumen lasse
Autor: Franziska Moll
Verlag: Loewe
Seiten: 256
Leseprobe: Hier
Preis: 14,95€
Kaufen: Hier 











Klappentext

Ich hätte nichts dagegen, immer mit dir alleine zu sein.
Wir würden uns auf die Nerven gehen. Stell dir vor, du wärst die einzige, der ich Witze erzählen könnte. Du würdest sie alle abkriegen.
Das wäre mir egal. Wenn nur wir auf der Welt wären, wäre alles einfacher. Überschaubarer. Du reichst mir.
Elena hat ihr Glück gefunden mit Rico. Doch ein schwerer Autounfall reißt Rico aus Elenas Leben in die Tiefen eines Komas. Tag für Tag zeigt Elena ihm nun, was das Leben für ihn bereithält, und wofür es sich lohnt, zurückzukommen: für ihre Liebe.


Der erste Satz


"Wie schön er ist."

Rezension: Melissa Darnell - Gegen alle Regeln, Herzblut (1)

26 Januar 2014 | 2 Zitate





Titel: Gegen alle Regeln
Autor: Melissa Darnell
Reihe: Herzblut (1)
Verlag: Mira Taschenbuch
Seiten: 396
Leseprobe: Hier
Preis: 12,99€
Kaufen: Hier 




Klappentext

Wenn zwei Herzen in deiner Brust schlagen und du für deinen Freund zur größten Gefahr werden kannst was würdest du tun?
Als Kinder waren sie wie Seelenverwandte. Doch auf der Jacksonville High leben sie wie in zwei Welten. Denn Tristan gehört zur elitären Clann-Clique. Und es vergeht kein Schultag, an dem Savannah den Hass der anderen Clanns nicht zu spüren bekommt Dennoch fühlt sie sich immer noch die besondere Verbindung zu Tristan.
Als plötzlich dunkle Kräfte in Savannah erwachen, offenbart ihr Vater ihr ein erschütterndes Blutsgeheimnis. Jetzt weiß sie, warum die Clanns sie ablehnen und warum sie Tristan nicht lieben darf: Sie alle haben eine magische Gabe, aber Savannah ist anders und kann für Tristan zur tödlichen Gefahr werden! Und trotzdem siegt Savannahs Sehnsucht, als Tristan sich heimlich mit ihr treffen will

Der erste Satz


"Vorsichtig näherte ich mich meinem bewusstlosen Freund, der an einen Stuhl 
gefesselt war.."

Rezension: Joelle Charbonneau - Die Auslese

23 Januar 2014 | 7 Zitate





Titel: Die Auslese
Autor: Joelle Charbonneau
Reihe: The Testing (1)
Verlag: Penhaligon
Seiten: 416
Leseprobe: Hier
Preis: 16,99€
Kaufen: Hier 




Klappentext

Sie wurden auserwählt, um zu führen - oder zu sterben
Nach den verheerenden Fehlern der Vergangenheit war sich die Gesellschaft einig, dass nur noch die Besten politische Macht ausüben dürfen. Von nun an sollten die Psychologen darüber urteilen, in wessen Händen die Zukunft des Landes liegen sollte. So entstand die Auslese.
Cia ist sechzehn und damit eine der Jüngsten, die zu den Prüfungen antreten, die darüber entscheiden, ob man für ein Amt geeignet ist. Zunächst ist sie von Stolz erfüllt bis die erste Kandidatin stirbt! Jetzt breitet sich Angst aus, und Cia erkennt: Nur die Besten überleben
Dich erwarten Gefahr, Liebe - und nackte Angst!


Der erste Satz


"Heute ist also der Tag der Abschlussfeier."

Meine Buchwoche #3/2014

22 Januar 2014 | 8 Zitate
Ich frage mich schon den ganzen Tag, wie man so blöd sein kann und sich an seinem freien Tag um acht Uhr morgens einen Termin in der Werkstatt geben kann. Hätte richtig lange schlafen können und heute alles langsam angelassen können, aber nein, mein Auto musste zum Klima-Check. Am Anfang hieß es, es würde ca. eine dreiviertel Stunde dauern und da dachte ich mir, ich kann ja eigentlich auch gleich auf mein Auto warten. Habe "Die Auslese" weiter gelesen, mich mit dem Chef unterhalten und alles war okay. Blöd ist nur, dass sie meine Klimaanlage auch desinfiziert haben, was doch länger gedauert hat, als vorher angenommen. Ich war um zehn zu Hause und über 100€ ärmer. :( Am Samstag bekommt Cloud auch noch neue Bremsen... Also gibt es diesen Monat keine Neuzugänge mehr. Wie gut, dass der Januar bald vorbei ist. ;)


Meine Buchwoche:



Rezension: Chevy Stevens - Blick in die Angst

20 Januar 2014 | 3 Zitate





Titel: Blick in die Angst
Autor: Chevy Stevens
Verlag: Fischer
Seiten: 496
Leseprobe: Hier
Preis: 9,99€
Kaufen: Hier 




Klappentext

DU DENKST, DU KANNST ALLEN ANDEREN HELFEN. DOCH DU HAST VERGESSEN, WAS MIT DIR SELBST GESCHEHEN IST.
Abgründig und mit unheimlicher Seelen-Sogwirkung: der neue Bestseller von Chevy Stevens.
Als die Psychotherapeutin Nadine eine junge Patientin behandelt, die aus einer Sekte geflüchtet ist, muss sie sich ihrer eigenen Vergangenheit stellen: Sie hat als Kind selbst in der "Fluss des Lebens"-Community gelebt. Was ist damals Furchtbares passiert? Und was hat die Sekte mit ihrer eigenen Tochter vor? Zu spät erkennt Nadine, dass sie noch immer in tödlicher Gefahr schwebt.


Der erste Satz


"Als ich Heather Simeon zum ersten Mal sah, lag sie zu einer Kugel zusammengerollt im Kriseninterventionsraum des Krankenhauses."

Rezension: Jojo Moyes - Eine handvoll Worte

19 Januar 2014 | 12 Zitate






Titel: Eine handvoll Worte
Autor: Jojo Moyes
Verlag: Rowohlt
Seiten: 592
Leseprobe: Hier
Preis: 14,99€
Kaufen: Hier 







Klappentext

Du sollst wissen, dass du mein Herz in deinen Händen hältst.
1960. Jennifer Stirling müsste eigentlich glücklich sein: Sie führt ein sorgloses Leben an der Seite ihres wohlhabenden Mannes. Doch ihr Herz gehört einem anderen und er bittet sie, alles für ihn aufzugeben.
2003. Ellie Haworth hat ihren Traumjob gefunden: Sie ist Journalistin bei einer der führenden Zeitungen Londons. Eigentlich müsste sie glücklich sein. Doch der Mann, den sie liebt, gehört einer anderen.
Eines Tages fällt Ellie im Archiv ein Jahrzehnte alter Brief in die Hände: Der unbekannte Absender bittet seine Geliebte, ihren Ehemann zu verlassen und mit ihm nach New York zu gehen. Als Ellie diese Zeilen liest, ist sie erschüttert. Was ist aus den beiden und ihrer Liebe geworden? Sie stellt Nachforschungen an und stößt auf Jennifer: eine Frau, die alles verloren hat. Alles, außer einer Handvoll kostbarer Worte. Am Ende ist es nicht nur Jennifers Leben, das sie für immer verändern wird, sondern auch ihr eigens.
Wer die Liebe nicht kennt, kennt nichts. Wer sie hat, hat alles.


Der erste Satz


"Elli Haworth erblickt ihre Freunde in der dicht gedrängten Menge und schlängelt sich an die Bar."

Leserunde: Jojo Moyes - Eine handvoll Worte, Abschnitt #5

18 Januar 2014 | Kommentieren
Schade, dass die Leserunde jetzt für mich beendet ist, denn ich habe "Eine handvoll Worte" beendet.
Da dies somit mein letzter Eintrag sein wird, habe ich für euch die einzelnen Abschnitte nochmal zusammengefügt und hier mit reingepackt. Wenn ihr sie anklickt, bekommt ihr zu sehen, wie ich das Buch und die einzelnen Abschnitte empfunden habe.
Achtung Spoiler! Wenn ihr das Buch noch lesen wollt, solltet ihr hier nicht mehr weiter lesen!



Abschnitt 1      Kapitel 01-05 (Seite 007 - 143)
Abschnitt 2      Kapitel 06-10 (Seite 145 - 249)
Abschnitt 3      Kapitel 11-15 (Seite 251 - 361)
Abschnitt 4      Kapitel 16-20 (Seite 363 - 463)
Abschnitt 5      Kapitel 21-26 (Seite 465 - 573)
Wenn mir jemand am Anfang des Buches gesagt hätte, dass ich noch gefallen dran finde, nun, ich hätte es ehrlich gesagt nicht geglaubt...
Der fünfte und somit letzte Abschnitt unserer Leserunde hätte mich fast zu Tränen gerührt. Ich musste mich arg zusammenreißen, dass sie nicht geflossen sind.
Ellie ist mir mit ihrem John tierisch auf die Nerven gegangen. Wie entzückt ich daher war, als sie sich auf Rory eingelassen hat, muss ich also nicht erst erwähnen, oder? Ich habe ja wieder mal so einen Verdacht gehabt, der sich bestätigt hat. Rory hat mir arg leid getan, als er von Johns Anruf mitbekommen hat. Seine Gefühle kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich bin unendlich froh, dass sich am Ende wohl alles zum Guten gewendet hat zwischen den beiden. Jedenfalls lässt das Ende es ja vermuten. Auch bin ich total glücklich darüber, dass Ellie einen Schlussstrich gezogen hat, was John angeht. Nachdem seine Ehefrau alles mitbekommen hat, war es sowieso unerlässlich. Hätte Ellie weiter so wie bisher gemacht, hätte ich meinen Tolino an die Wand geschmissen. Denn mal ehrlich: So naiv kann man doch wirklich nicht sein. Aber gut, das es so gekommen ist, wie es letztendlich gelaufen ist. Übrigens hat mir Elli, als John Frau auf sie zukam kein Stück leid getan. Sie hätte sich denken müssen, irgendwann kommt es mal raus. Die Frau einfach in den Hintergrund zu stellen und nicht auf ihre Gefühle zu achten, geht nun mal nicht gut und ist auch alles andere als gescheit und nett!
Aber genug von Ellie.
Jenny ist endlich wieder mit ihrem Anthony vereint. Die Szenen, wo sie sich die ersten Briefe geschrieben haben, nachdem ja so viel Zeit vergangen ist, waren für mich total berührend zu lesen. Wie oft musste ich tief durchatmen, weil ich vor Rührung sonst angefangen hätte zu heulen!
Es war für mich keine Überraschung, dass Anthony dort immer noch arbeitet und eben genau der ältere Herr ist, mit dem Ellie schon öfters mal gesprochen hatte. Aber ich hab dies ja schon in meinem vierten Fazit erläutert. Und habe ich nicht gesagt, er war zu der Zeit, als sich Jennifer gegen ihnen Mann entschieden hat, gar nicht im Kongo?!
Trotz all dieser Hindernisse haben sie es tatsächlich geschafft noch zueinander zu finden. Dafür bin ich Jojo Moyes wirklich sehr dankbar. Ich hätte es absolut scheiße gefunden, wäre jetzt am Ende wieder was unerwartetes passiert, was bewirkt hätte, dass sie wieder nicht zusammen sein können. Das wäre zu viel des Guten gewesen. Aber zum Glück hat Moyes Erbarmen gehabt und die Zwei wiedervereint. :)
Besonders das Ende des letzten Abschnittes hat mich sehr bewegt. Ich konnte mir richtig vorstellen, wie Anthony und Jenny einander gegenüberstehen und sich berühren. Es ist ein phantastisches Ende! ♥

Doch leider ist dies auch das Ende der Leserunde. *heul*
Es hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht mit euch allen dieses Buch zu lesen und darüber zu quatschen! Vielen Dank an Lotta, die diese Runde ins Leben gerufen hat! Bei der nächsten bin ich auf jeden Fall wieder mit von der Partie (wenn ich darf.)

Ich versuche jetzt noch meine Rezension abzutippen. Dabei habe ich keine Ahnung, wie ich das Buch bewerten soll und was ich schreiben kann, ohne zu viel zu verraten...

Leserunde: Jojo Moyes - Eine handvoll Worte, Abschnitt #4

17 Januar 2014 | 1 Zitat
Das vorletzte Fazit. Unglaublich, wie schnell die Zeit dann doch vergangen ist.
Achtung: Ich kann auf Spoiler leider nicht verzichten, also falls ihr dieses Buch noch lesen wollt, solltet ihr mein Fazit vom vierten Abschnitt besser nicht lesen.




Abschnitt 4 Kapitel 16-20 (Seite 363 - 463)
Nachdem wir nun einiges (aber bestimmt noch nicht alles) von Jenny erfahren haben, geht es nun weiter mit Ellie. Ich fand es unglaublich schade und habe mich über das Ende des dritten Kapitels wirklich geärgert, denn ich wollte mich nicht von Jenny trennen müssen. Trotzdem geht es also mit Ellie weiter, wie sie versucht herauszufinden, wer diesen ominösen Brief geschrieben hat und vor allen Dingen für wen dieser bestimmt ist.
Sie lernt Rory kennen und versteht sich wunderbar mit ihm. Hier kam bei mir sofort der Gedanke, ob Ellie sich vielleicht noch näher zu ihm hingezogen fühlen wird und John Goodbye sagt. Außerdem gingen bei mir wieder sofort die Alarmglocken an, als Rory den "alten Chef, der bald in Rente geht" erwähnt hat. Ob das wohl unser beliebter Anthony sein könnte? Wäre auf jeden Fall nahe liegend, alle so zu vereinen. Oder was meint ihr?
In diesem vierten Abschnitt gab es natürlich auch wieder vieles, was mir richtig gut gefallen hat. Zum einen komme ich da gleich mal auf die Freundin von Ellie zu sprechen, die ihr, trotz Kodex, den Kopf gewaschen und ihr die Meinung gesagt hat. Ich denke unter guten Freunden muss dies auch mal geschehen, ohne dass man sich dann irgendwie angepisst fühlt. Ich selbst würde es richtig blöd finden, wenn meine Freunde mir immer nach dem Mund reden würden, aber das nur nebenbei. ;)
Es gibt zwei Lieblingsstellen von mir. Die erste ist die, wo wir wieder etwas mehr von Jenny erfahren, nämlich, dass sie sich tatsächlich auf den Weg zu Anthony gemacht hat. Hach, was habe ich gehofft endlich mal was positives von den beiden zu lesen, aber Jojo Moyes hat mir mal wieder die Zunge raus gesteckt. *Gemeinheit*! Ich finde es übrigens total erschreckend, wie verpönt so eine Trennung damals noch war. Wie kann es sein, dass Yvonne sich alles anhört und trotzdem zu dem Entschluss kommt: "Larry wird dir sicherlich verzeihen. Geh zu ihm zurück!" Hallo? Hat die nicht zugehört?! Ich finde es mutig und schlicht großartig, dass Jenny auf deren Meinung pfeift und weiter ihren Weg geht, auf der Suche nach ihrer großen Liebe und ihrem großen Glück. Schließlich war dies ja damals nicht ganz so einfach, wie man z.B. an der Redaktion von Yvonne, aber auch an der Reaktion von dem "Makler?" erkennen konnte.
Die zweite Stelle war die Zusammenführung von Ellie und Jenny. Ich war gestern Abend schon unglaublich müde und wollte eigentlich nur ein Kapitel lesen, aber als sich Jenny schließlich bei Ellie gemeldet hatte, war an Schlaf vorerst gar nicht zu denken. Ich finde es unglaublich schön, dass es Jenny so gut geht, jedenfalls, wenn man die Umstände betrachtet. Jojo Moyes hat meiner Meinung nach ihre Gefühle sehr gut rüber gebracht, als Ellie von Anthony anfing. Ich habe förmlich gespürt wie sehr Jenny ihren "Boot" immer noch liebt.
Was ich allerdings nicht so toll finde ist das Aufnahmegerät, welches Ellie laufen lässt, ohne Jenny davon in Kenntnis zu setzen. Erstmal ist das ohnehin verboten und außerdem ist es meiner Meinung nach auch ein bisschen respektlos. Es kam mir so vor, als interessiere sich Ellie ausschließlich um den Artikel und nicht um den Menschen/die Menschen, die hinter dieser Geschichte stecken. Ich hoffe, Ellie schreibt diesen Artikel nur in Übereinkunft mit Anthony und Jenny, ansonsten hat sie bei mir absolut versch*ssen. Sehr viele Sympathiepunkte hat diese wegen der Affaire mit John (Bäh!) allgemein bei mir übrigens noch nicht sammeln können.

Rezension: Jennifer Wolf - Feuerherz

17 Januar 2014 | 6 Zitate





Titel: Feuerherz
Autor: Jennifer Wolf
Verlag: Impress
Seiten: 381
Leseprobe: Hier
Preis: 3,99€ (Ebook)
Kaufen: Hier 




Klappentext

Die siebzehnjährige Lissy ist das wohl schlagfertigste Mädchen ihrer Klasse und nimmt auch in den kritischsten Situationen kein Blatt vor den Mund. So hart ihre Schale aber auch sein mag, so weich ist doch der Kern. Denn eigentlich wünscht sie sich nichts anderes als die übrigen Mädchen: die Freundin von Ilian Balaur zu werden, dem bestaussehendsten Typen der ganzen Schule. Eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. Dachte sie zumindest immer. Bis sie einsehen muss, dass alles, was ihr bislang vollkommen unmöglich erschien, durchaus existieren kann. Und das gilt nicht nur für die Zuneigung von Ilian Balaur.


Der erste Satz


"Mein Name ist Lissy, ich bin siebzehn Jahre alt, lebe mit meinem Vater, seinen neuen Frau Carmen und meinen beiden Frettchen Trulli und Egon in Köln."

Leserunde: Jojo Moyes - Eine handvoll Worte, Abschnitt #3

16 Januar 2014 | 4 Zitate
Gerade voll im Lesen drin, da kriege ich mit, dass ich ja schon am Ende des dritten Abschnittes bin. Bevor es also für mich weiter geht, hier mein Fazit:
Achtung: Ich kann auf Spoiler leider nicht verzichten, also falls ihr dieses Buch noch lesen wollt, solltet ihr mein Fazit vom dritten Abschnitt besser nicht lesen.



Abschnitt 3 Kapitel 11-15 (Seite 251 - 361)
*Jubel* Er lebt, er lebt, er lebt. Ja natürlich freue ich mich darüber, merkt man das etwa nicht? ;) Als "Boot" endlich wieder aufgetaucht ist, ist mir auch eingefallen, dass Larry ja die Briefe noch abgefangen und das Postfach gekündigt hat. Also wusste dieser BLÖDE A*SCH doch, das Anthony bei dem Autounfall nicht ums Leben gekommen ist. Ich bin so unfassbar wütend auf den Kerl. Klar ist es auf eine Art verständlich, dass er nichts gesagt hat, weil er Jenny nicht verlieren will, aber (und das sehe ich wirklich so) wenn man jemanden liebt, dann möchte man, dass dieser Mensch glücklich ist. Jenny ist mit Larry aber nicht glücklich... Wobei, wenn ich jetzt so Recht drüber nachdenke, kann ich mir bei weitem nicht vorstellen, das Larry überhaupt fähig ist jemand anders als sich selbst zu lieben. Doch nachdem jetzt ans Tageslicht gekommen ist, wer wirklich mit in dem Auto gesessen hat und wer mit seinem Leben bezahlt hat: Was zur Hölle haben die Presseleute vor der Klinik nur verloren gehabt?! Da ist bestimmt noch irgendwas, was später (hoffentlich) rauskommen wird. Nachdem ich meine Meinung nun also grundlegend zu Larry geändert habe, möchte ich mal eben auf die anderen Protagonisten kommen. Es gibt zwei Personen, die ich wirklich, wirklich lieb gewonnen habe. Und diese sind "Boot" und Mrs Cordoza. Letztere ist eine so tolle Person, da wird mir immer richtig warm ums Herz. Es hat wirklich sehr viel Mut von ihr erfordert Jenny bei ihrer "Flucht" zu helfen. Auch ihre Geschichte mit ihrem verstorbenen Mann... Die Ärmste! Ich habe ständig das Bedürfnis sie zu drücken. Genau so verhält es sich auch mit Anthony. Mittlerweile kann ich es nicht mehr ertragen, wie Jenny mit ihm umgeht. Zwar denke ich, dass sie sich selbst in dem gewissen Augenblick ihrer Taten nicht so richtig bewusst ist, aber ich erwarte von einer erwachsenen Person schon, auf die Gefühle anderer eingehen zu können. Was hat sie erwartet? Dass Anthony sich mal eben ein paar schöne Stunden mit ihr macht, aber ansonsten seine Gefühle schon völlig im Keim erstickt wurden?!
Leute, ich bin da echt hin und hergerissen. Teils kann ich Jenny verstehen, teils würde ich sie am liebsten schütteln. In einem Kapitel habe ich sie "wieder lieb", im nächsten würde ich sie gern erwürgen. Diese widersprüchlichen Gefühle machen mich noch ganz kirre im Kopf. ;)
Und jetzt hat sie auch noch eine kleine Tochter, was es ja nicht gerade leichter für die (vielleicht) neue Beziehung mit Anthony macht. So viel Input in fünf läppischen Kapiteln. Hilfe, mein Kopf. *lach*

Es gefällt mir jetzt richtig gut. Es switched zwar immer noch von einem zum  anderen, aber gerade dies macht meiner Meinung nach den Reiz aus. Jojo Moyes wirft uns Häppchenweise was vor die Nase, was sich Stück für Stück zu einem fertigen Puzzle entwickelt. Ein Höhepunkt jagt den nächsten. (Im wahrsten Sinne des Wortes ;) )
Die Tatsache das Larry hinter den ganzen verstorbenen Arbeitern steckt ist vielleicht keine große Überraschung, dennoch ein Paukenschlag der Extraklasse. Zu blöd, dass "Boot" den Ordner nicht erhalten hat. (An dieser Stelle hätte ich meinen Tolino übrigens am liebsten an die Wand geklatscht. Aber der Ausruf: "Alter, das kann ja wohl nicht wahr sein!" musste reichen.)
Zum Schluss noch mal kurz zu Moira: Mag ich sie jetzt mehr, weil sie Jenny den Ordner gegeben hat? Ich weiß es nicht. Dieses "Auge um Auge" hat mir nie sonderlich gut gefallen. Klar, sie hat mir schon ein bisschen Leid getan, weil Larry sie wie ein benutztes Taschentuch weggeworfen hat und die anderen sich noch drüber lustig gemacht haben. Wenn ich es mir jetzt so überlege, dann kann ich sie verstehen. Man geht einfach nicht so mit einem Menschen um, wie Larry es bei ihr getan hat. Aber eben weil er so ein A-loch ist, hat er es meiner Meinung nach auch nicht anders verdient! So!

Ist Anthony wohl wirklich im Kongo gewesen? Wohl eher nicht. Kann ich mir jedenfalls nicht vorstellen. Die Aussage von einem Redakteur, deren Namen mir gerade entfallen ist (zu viel Input, zu viel Input) hat mich sehr stutzig gemacht. Aber ob das noch relevant sein wird? Bleibt abzuwarten. Mal sehen wie es jetzt weiter geht. *Dong* Nächste Runde: Ellie - Gegenwart. Ich bin gespannt!

Leserunde: Jojo Moyes - Eine handvoll Worte, Abschnitt #2

15 Januar 2014 | 4 Zitate
Und schon geht es in die zweite Runde. Ich habe gestern den zweiten Abschnitt fertig gelesen, bin heute vor der Arbeit aber nicht mehr dazu gekommen den Eintrag zu verfassen. Dafür jetzt. ☺
Achtung: Ich kann auf Spoiler leider nicht verzichten, also falls ihr dieses Buch noch lesen wollt, solltet ihr mein Fazit vom zweiten Abschnitt besser nicht lesen.



Abschnitt 2 Kapitel 6-10 (Seite 145 - 249)
Herzlich Willkommen in "Eine handvoll Worte". Endlich! Ich bin jetzt angekommen und finde alles nicht mehr so überaus verwirrend und schwierig, wie noch im ersten Abschnitt. Mittlerweile habe ich mich an den Stil gewöhnt und finde ihn sogar toll. (Hab ich das gerade wirklich gesagt? Unfassbar.)
War mir Jenny ja noch sehr willkommen, weiß ich nun nicht mehr was ich von ihr halten soll, denn ich fange an Mitleid mit Larry zu haben. Zwar hat sich dieses Mitleid jetzt ein bisschen gemindert, weil er mit dieser von mir überaus verhassten Moira geschlafen hat, aber ich kann ihn verstehen, dass er selbst verunsichert ist und nicht weiß, warum Jenny ihn betrogen hat.
Dass Larry wusste, sie hat einen Liebhaber, war mir irgendwann klar. Ich bin gerad über mich selbst erstaunt, dass ich es geahnt hatte. Genau so sieht es auch mit dem Unfall aus. Logisch, das die Presseleute natürlich vor dem Krankenhaus stehen, wenn einer ihrer Kollegen einen Unfall gehabt hat. (Hab ich nicht gesagt, da kommt noch irgendwas?! ;) ) Weil niemand mit Jenny über das Unglück reden wollte, hatte ich auch schon im Kopf, es könnte sein, das Anthony vielleicht dabei gewesen sein könnte. Allerdings ist mir dies alles noch viel zu schwammig. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er wirklich ums Leben gekommen ist. Es würde mich nicht wundern, wenn Larry dies nur gesagt hat, weil er Jenny wieder haben möchte, ohne, dass irgendwer zwischen ihnen steht. Außerdem finde ich es auch ein bisschen merkwürdig, denn Anthony hat ja darum gebeten, Jenny an dem Treffpunkt zu erwarten, nicht aber, mit ihr gemeinsam dorthin zu fahren.
Das Ende des Abschnitts ist jedenfalls sehr emotional. Endlich kann sich Jenny an "Boot" erinnern und nun soll er einfach gestorben sein? Das kann doch einfach nicht wahr sein! :( Ich musste ein paar Mal tief durchatmen, weil mich diese Szene echt verdammt berührt hat.

Mal sehen, wie es jetzt in dieser Situation mit Ellie weiter geht. Sie hat ja auch eine Affaire mit einem verheirateten Mann. Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder das Ende vom Lied wird sein, es gibt keine Möglichkeit mit ihm zusammen zu sein, oder es heißt, die Liebe kann auch solche "Hürden" überwinden.
Leider kann ich gar nicht sagen, welchen Ausgang ich mir wünsche, denn von Affairen mit verheirateten Männern halte ich persönlich überhaupt nichts. Auf der anderen Seite ist da aber die Liebe die natürlich mit im Spiel ist. Verdammt schwierig. Einer wird immer der Angea*schte sein, so viel ist sicher.
Was meint ihr dazu?
Mal schauen, ob sich meine anderen Prognosen auch bewahrheiten. Ich werde jetzt mit dem dritten Abschnitt fort fahren.



Rezension: Anne Hertz - Flitterwochen

15 Januar 2014 | 1 Zitat





Titel: Flitterwochen
Autor: Anne Hertz
Verlag: Knaur.
Seiten: 320
Leseprobe: Hier
Preis: 14,99€ 
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Klappentext

Ihre Flitterwochen hatte sich Tine ganz anders vorgestellt: Statt mit ihrem Mann im Flieger auf die Seychellen zu sitzen, wird sie kurz vor ihrer Hochzeit entführt von einer 89-jährigen Oma, die Urne von Opa Heinzi unterm Arm. Ehe Tine weiß, wie ihr geschieht, ist sie auf der Flucht vor der Polizei und kutschiert Oma Strelow nach Kolberg, wo diese gedenkt, die Asche ihres geliebten Mannes zu verstreuen 


Der erste Satz


"Manchmal hat man kein Glück - und dann kommt auch noch Pech dazu."

Leserunde: Jojo Moyes - Eine handvoll Worte, Abschnitt #1

14 Januar 2014 | 12 Zitate
Mein erster Abschnitt von "Eine handvoll Worte" habe ich gerade hinter mich gebracht. Bevor ich nun weiter lese und bestimmt durcheinander komme, teile ich euch jetzt erstmal mein Fazit zum ersten Abschnitt mit.
Achtung: Ich kann auf Spoiler leider nicht verzichten, also falls ihr dieses Buch noch lesen wollt, solltet ihr mein Fazit vom ersten Abschnitt besser nicht lesen.



Abschnitt 1 Kapitel 1-5 (Seite 7 - 143)

Der Einstieg in die Geschichte ist mir leider sehr, sehr schwer gefallen. Mit diesen Schwierigkeiten habe ich mich bei fast dem ganzen ersten Abschnitt rumgeschlagen.

Gleich der Prolog hat mich mit den ganzen Namen ein bisschen verwirrt. Ich wusste nicht zu wem jetzt die Geschichte gehört. Allgemein fällt es mir meist schwerer in ein Buch zu finden, wenn es nicht in der dritten Person geschrieben ist. Ich denke, dies ist auch der Grund, warum ich mich beim Prolog, aber auch jetzt noch ein bisschen schwer tue.

Als Ellie den Brief gefunden hat, war ich gleich Feuer und Flamme. Ich war neugierig zu erfahren, von wem dieser Brief sein könnte und an wen er wohl gerichtet ist. Mit diesem Einstieg hat es Jojo Moyes geschafft, mich an den Haken zu kriegen. Ich war also großer Zuversicht, dass ich nun endlich in "Eine handvoll Worte" gefunden habe, doch da gibt es plötzlich einen Zeitsprung und das Verwirrspiel geht von neuem los.
Diesmal geht es um Jennifer. Es war für mich spannend zu lesen, wie sie im Krankenhaus langsam zu sich kommt. Wie sie versucht wieder "die Alte" zu sein/werden. Die Abschnitte in denen es um sie geht, verschlinge ich geradezu. Doch immer, wenn wieder ein Zeitsprung kommt, bin ich erneut total verwirrt und ahnungslos, was der nun wieder soll.
Die Geschichte finde ich, wenn man von der Umsetzung absieht, aber sehr gelungen. Ich bin neugierig zu erfahren, ob Anthony wohl wirklich der ominöse Briefverfasser ist. Der Gedanke liegt natürlich nahe, aber irgendwie auch zu nahe, oder?
Ich möchte auch unbedingt wissen, wann Ellie wieder in der Story auftaucht und vor allem wie Jojo Moyes das alles miteinander verbindet.
Außerdem interessiert mich brennend, was es mit dem Unfall von Jennifer auf sich hatte. Die Bermerkung des Arztes, als er meinte, sie sollten lieber den Hinterausgang benutzen, weil so viele Presseleute vor der Klinik stehen, hat mich aufhorchen lassen. Da ist doch bestimmt auch noch nicht das letzte Wort drüber verloren worden.

Die Schreibweise macht mich allerdings echt wahnsinnig. Gerade wenn sich Spannung aufbaut, wird sie mir wieder genommen und ich habe ein großes Fragezeichen über dem Kopf schweben, weil ich keine Ahnung habe, um was es nun wieder geht, bzw. wer gerade der eigentliche Protagonist ist. Habe ich mich wieder eingelesen ist wieder so ein blöder Sprung da und die ganze Sache geht von vorne los.
Die Zeisprünge und die vielen verschiedenen Personen machen dieses Buch für mich leider im Moment noch sehr anstrengend zu lesen.
Alles in Allem werde ich mit "Eine handvoll Worte" derzeit nicht richtig warm. Ich hoffe das wird sich im Laufe der Zeit ändern, denn obwohl mich die Geschichte schon sehr interessiert, habe ich irgendwie noch keinen richtigen Lesespaß entwickelt. :(
Ich bin aber guter Dinge, dass sich alles zusammenfügen und sich mein Lesefluss bald einstellen wird.