Rückblick
Stress, Stress, Stress

27 Februar 2015 | Kommentieren

Diesen Monat kommt mein Rückblick, wie ihr seht, schon sehr, sehr früh. Warum? Nun, ich kann mir nicht vorstellen, dass ich es noch schaffe meine derzeitige Lektüre durchzulesen, und ansonsten habe ich auch nichts Besonderes mehr geplant. Und da ist es doch eine gute Idee, den Rückblick eben mal ein bisschen früher rauszuhauen, oder?  
Im Februar war nicht wirklich viel los bei mir. Jedenfalls Buchtechnisch war ich so "schlecht", wie schon lange nicht mehr. Hätte ich in der letzten Woche nicht tatsächlich fünf Bücher gelesen. (Ich habe am Wochenende nichts anderes gemacht, als zu lesen), wäre mein monatliches Fazit bei sechs bis acht gelesenen Büchern gewesen. Negativrekord. Aber da ich das letzte Wochenende meinem liebsten Hobby gewidmet habe, sind es doch noch elf geworden. (Was trotzdem Negativrekord ist) Auch mit dem Bücherkauf war es diesen Monat nicht gut bestellt, was allerdings gut für mein Konto war.  Gerade mal zwei Bücher habe ich diesen Monat gekauft und diese auch nicht in einem Buchladen, sondern beim Rewe in der "Grabbelkiste". Nicht nur die Zeit zum Lesen hat mir gefehlt, sondern tatsächlich auch zum Bücher kaufen. Es ist ein Kreuz. 
Trotz chronischem Zeitmangels habe ich euch einen neuen Bücherschatz vorgestellt. Diesen Monat geht es um eine wirklich herzergreifende Geschichte, die ich euch nur empfehlen kann. Um welchen Book Treasure es sich handelt, könnt ihr hier nachlesen.
Außerdem habe ich es tatsächlich geschafft, an der Leserunde von "Eleanor & Park" teilzunehmen, die bei Lotta stattgefunden hat. Es war toll, mir die einzelnen Meinungen zu den verschiedenen Abschnitten durchzulesen. Hach, ich liebe Leserunden einfach. Meine Rezension zu dieser außergewöhnlichen Liebesgeschichte gibt es hier.
Soll ich euch mal was sagen? Mehr war diesen Monat nicht. Unfassbar, aber Wirklichkeit. Wie ihr seht, ist der Februar nicht wirklich der Monat für mich gewesen. Aber da ich ja ein positiv denkender Mensch bin: Es kann einfach nur besser werden. 


Gelesene Bücher:






                      Top        &      Flop



             


Statistik:



SuB alt: 13
Neuzugänge: 7
Gelesene Bücher: 11
Gelesene Seiten: 4240
Wird gerade gelesen: 1
Abgebrochen: -
Aussortiert: -
SuB neu: 8


Leseliste März:





Meine Leseliste im Februar habe ich nicht ganz geschafft. Ein Buch habe ich leider zeitlich dann doch nicht geschafft, allerdings werde ich das wohl im März nachholen.
Für den neuen Monat habe ich mir drei Bücher ausgesucht, die ich noch nicht zu Hause habe, die aber am Montag auf jeden Fall bei mir einziehen werden. Ganz besonders auf Mystic City freue ich mich total.




Vorschau März:


Ich beneide wirklich alle, die zur LBM fahren können. Mir bleibt es dieses Jahr leider verwehrt. *seufz* Aber ich bin schon total neugierig, was ihr da alles so erleben werdet. Da so viele von euch tolle Messeberichte schreiben werden, habe ich bestimmt das Gefühl selbst dabei gewesen zu sein. 
In den nächsten Tagen stelle ich euch auch wieder einen Buch-Schatz vor. Mal schauen, auf welches Buch meine Wahl dieses Mal fallen wird. Da hab ich mich noch nicht so genau entschieden.
Es folgt morgen oder übermorgen ebenfalls die Februar Zusammenfassung meiner Knaur. Challenge. Das wird mich garantiert einiges an Zeit kosten, denn im Gegensatz zu mir, ward ihr auch diesen Monat wieder enorm fleißig. Zu meiner Challenge werde ich in der Zusammenfassung auch noch eine kleine Änderung mit einbauen, damit wirklich jeder dieselbe Chance hat, sie zu gewinnen. Aber wie schon gesagt: Mehr dazu gibt es in den nächsten beiden Tagen. Ich beeile mich. 
Ich hoffe, ich schaffe es jetzt im März auch endlich mal mein Video fertig zu machen. Habe schon ein paar Mal angefangen, aber da war das Licht immer so sche*ße, dass ich es wieder gelöscht habe. Es werden irgendwie immer mehr Bücher, die ich euch gerne zeigen möchte, weil sie "neu" bei mir eingezogen sind, aber immer kommt irgendwas dazwischen. *grrr*
Da ich am Montag ein paar neue Bücher kaufen möchte, würde ich euch die älteren schon gerne vorher vorstellen. Aber ihr kennt das ja vielleicht selber: Irgendwas ist immer. 
Im März werde ich beim Sub Thrill Kill mitmachen. Wir werden zusammen "Dark Places" lesen. Die Leserunde findet auf dem Blog von der lieben Jule statt und alle, die sich uns anschließen wollen, sind herzlich dazu eingeladen. Leute, darauf freue ich mich auch schon total. Austauschen, andere Meinungen lesen, diskutieren.... Ach, das wird bestimmt toll. ♥
Ansonsten habe ich nichts geplant, außer vielleicht mehr Zeit für´s Bloggen und Lesen abzuzwacken. *seufz* Und alles andere lasse ich gerne auf mich zukommen.


Und sonst?


Der Februar hat mich an meine Grenzen gebracht und weit darüber hinaus. Ich kann mich nicht dran erinnern, wann ich in meinem Leben das letzte Mal, bzw. überhaupt eine so harte Zeit hatte. -.- Im Januar dachte ich noch Licht am Ende des Tunnels zu sehen, aber irgendjemand hat den Tunnel wohl zum Einsturz gebracht, denn das Licht war irgendwann nicht mehr da. *seufz*
Ich weiß, dass ich euch damit bestimmt schon auf die Nerven gehe und das tut mir auch echt Leid, aber ich kann es eben nur so sagen, wie auch wirklich ist: Anstrengend! Es ist stressig, anstrengend und ich habe bemerkt, wie ich über mich selbst hinausgewachsen bin. Klar, bin ich darüber auch ein Stück weit stolz, aber auf der anderen Seite hätte ich es jetzt auch gerne mal wieder ein bisschen ruhiger. Verständlich, oder?
Drückt mir die Daumen, dass ich euch im nächsten Rückblick erzählen kann, aus dem Tunnel hinaus ins Licht gefunden zu haben.


Wie war euer Februar

Kitty 

Rezension:
Jeffery Deaver - Blinder Feind

24 Februar 2015 | 9 Zitate



Verlag: Blanvalet
Autoren: Website
400 Seiten  
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Klappentext:

Noch vor wenigen Stunden ahnte die New Yorker Büroangestellte Gabriela McKenzie nicht, dass ihr Leben bald einem Alptraum gleichen würde. Doch jetzt ist ihr Chef verschwunden, und ein skrupelloser Gangster verlangt von ihr eine halbe Million Dollar und die Herausgabe der mysteriösen »Oktoberliste« – sonst stirbt ihre kleine Tochter. Helfen kann Gabriela nur der attraktive Daniel Reardon, der Erfahrung mit Entführungsfällen hat. Kurze Zeit später befinden sich die beiden auf der Flucht – und niemand weiß, wer am Ende mit dem Leben davonkommen wird …


Meine Meinung:

Inhalt
Gabrielas Leben gerät völlig aus den Fugen, als ihr Chef plötzlich spurlos verschwunden ist. Als daraufhin auch noch ein Unbekannter in ihr Leben tritt und ihr mitteilt, er habe ihre Tochter entführt, glaubt sie die Luft zum Atmen verloren zu haben. Sie setzt alles daran, um Sarah wieder in ihre Arme schließen zu können. Dabei begegnet sie David, der ihr bei ihrem Vorhaben helfen möchte. Gabriela kann ihre Tochter nur wieder zurück bekommen, wenn sie die "Oktoberliste" dem Entführer aushändigt, von deren Existenz sie noch nicht einmal was wusste, und ihm auch noch eine halbe Million Dollar aushändigt. Wird sie es mit Davids Hilfe schaffen?


Dann ging er in Gedanken wieder den Messerkampf durch. Einmal, zweimal, immer wieder. Das Blut, die Schreie, den zuckenden Körper.
Hauptsächlich das Blut.
Zitat aus: "Blinder Feind"


Cover
Das Cover hat mich magisch angezogen. Der Schmetterling darauf leuchtet so schön und hebt sich von dem dunklen Rest schon ziemlich ab, was mir sehr gefällt. Und trotz diesen wunderschönen Schmetterlings strahlt für mich dieses Cover trotzdem noch das Düstere aus, was die Geschichte zweifellos beinhaltet. Für mich ist es deshalb sehr gelungen und sehr passend.


Es hat etwas Verführerisches, die Realität zu nehmen und mit ihr zu arbeiten.
Zitat aus: "Blinder Feind"



Gesamt
Ich habe schon viele Thriller gelesen und meinte bis dato, dass mich eigentlich nichts mehr großartig überraschen könnte. Dann kam Jeffery Deaver ...
Zu aller erst möchte ich darauf hinweisen, dass es sich bei "Blinder Feind" um keinen gewöhnlichen Thriller handelt, wie man ihn als Liebhaber des Genre vielleicht kennt. Jeffery Deaver hat bewusst die gesamte Geschichte rückwärts erzählt, was dieses Buch für mich, aber auch allgemein zu etwas Besonderem macht. Ich kannte diese Vorgehensweise bisher jedenfalls nicht. Natürlich machte es mich sehr neugierig, wie es wohl ist, einen Thriller am Ende zu beginnen und sich ganz langsam zum Anfang vorzuarbeiten. Ebenso hatte ich meine Zweifel, ob es wirklich so schlau ist, einem erst das Ende zu verraten, bevor man dazu kommt zu erzählen, wie es überhaupt so weit kommen konnte. Ich hatte Angst vor fehlender Spannung. Doch diese macht sich schon am Anfang bemerkbar und zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch. Ich war ein bisschen durcheinander von dem Beginn, denn schließlich ist es eigentlich das Ende, doch gerade diese Tatsache hat mich enorm angefixt - Ich musste weiter lesen und unbedingt erfahren, was es wohl mit der gesamten Geschichte auf sich haben mag. Wie ist es dazu gekommen? Was ist nur passiert?
Jeffery Deaver schafft es, seine Leser am Buch festzutackern. Ich habe sein neuestes Werk nicht einmal zur Seite gelegt und alles andere um mich herum völlig ausgeblendet. Es war mir egal, wenn es geklingelt hat und auch mein Handy habe ich mal schlank ignoriert. Ich konnte einfach nicht anders. Die Spannung ist so unerträglich, das mir nichts anderes übrig blieb, als meinen Weg mit den Protagonisten weiter zu gehen und meine Zeit mit ihnen zu verbringen. Beide waren mir so ans Herz gewachsen, dass ich mich gut mit ihnen auseinander setzen und mich ebenfalls gut mit ihnen anfreunden konnte. Allen voran Gabriela hatte es mir völlig angetan. Ihr Schicksal hat mich ein bisschen berührt. Ich war neugierig auf ihr Leben und wie es letztendlich zu der Entführung ihrer Tochter gekommen ist.
Der Schreibstil von Jeffery Deaver ist einfach grandios. Es wird nicht lange um den heißen Brei rum geredet, sondern alles präzise auf den Punkt gebracht. Der Autor verschwendet die Zeit des Lesers nicht damit z.B. detailliert auf die Umgebungen einzugehen, sondern erzählt die Geschichte straight und in einem Affenzahn, dass man nur so durch die Seiten fliegt. Jedes Kapitel wird mit einem persönlich geknipsten Bild vom Autor begonnen und anschließend aus einer anderen Sicht auktiorial erzählt.
Ich kann mich nicht daran erinnern, was ich das letzte Mal in einer so kurzen Zeit ein Buch zu Ende gelesen habe. Zudem sind die Wendungen, die "Blinder Feind" des Öfteren nimmt so unvorhersehbar, dass ich nur noch geschockt war. Mit jeder Seite erfährt man mehr aus dieser perfiden Geschichte, mit jedem Kapitel setzt sich das Puzzle fließend zusammen und am Ende, nun, da steht einem der Mund offen. Mir zumindest. Wer rechnet auch mit sowas?
"Blinder Feind" war mein erster Thriller von Jeffery Deaver und wird garantiert nicht mein letzter gewesen sein. Ich bin maßlos begeistert!


In Kürze:

Positiv
Gute Protagonisten
Sensationelle Geschichte
Spannung ist das ganze Buch über vorhanden
Der Schreibstil ist angenehm und gut zu lesen
Überraschende Wendungen, die einen an das Buch fesseln
Guter Plot - Sehr gute Umsetzung
Rückwärtserzählung fabelhaft gelungen

Negativ 
Nichts.


Fazit:
Mit "Blinder Feind" ist Jeffery Deaver ein unfassbar spannender Thriller gelungen, der viele Überraschungen bereit hält, die einem dem Atem rauben. Besonders die Tatsache, dass dieses Buch
rückwärts erzählt wurde, hat mir außerordentlich gut gefallen. 
Mein erster, aber absolut nicht letzter Thriller von Jeffery Deaver!




Kitty 

Rezension:
Rainbow Rowell - Eleanor & Park

23 Februar 2015 | 10 Zitate



Verlag: Hanser
Autorin: Website
368 Seiten  
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Klappentext:

Sie sind beide Außenseiter, aber grundverschieden: Die pummelige Eleanor und der gut aussehende, aber zurückhaltende Park. Als er ihr im Schulbus den Platz neben sich frei macht, halten sie wenig voneinander. Park liest demonstrativ und Eleanor ist froh, ignoriert zu werden. In der Schule ist sie das Opfer übler Mobbing-Attacken und zu Hause hat sie mit vier Geschwistern und einem tyrannischen Stiefvater nur Ärger. Doch als sie beginnt, Parks Comics mitzulesen, entwickelt sich ein Dialog zwischen den beiden. Zögerlich tauschen sie Kassetten, Meinungen und Vorlieben aus. Dass sie sich ineinander verlieben, scheint unmöglich. Doch ihre Annäherung gehört zum Intensivsten, was man über die erste Liebe lesen kann.


Buchtrailer:






Meine Meinung:

Inhalt
Eleanor ist neu in der Stadt und geht somit auch auf eine völlig neue Schule. Sie hat es schon deshalb nicht leicht Anschluss zu finden, doch auch ihr Äußeres trägt dazu bei, dass sie von ihren Mitschülern eher gemobbt, als gemocht wird. An ihrem ersten Tag hat sie ein einschneidendes Erlebnis, bei dem sie auf Park trifft. Dieser weiß nicht so recht, wie er sich verhalten soll. Soll er nett zu der Neuen sein und sich somit die Mobber gegen ihn bringen, oder soll er wie die Anderen total gemein zu ihr sein? Da ihm letzteres zuwider ist, entscheidet er sich dafür, nett zu Eleanor zu sein und weiß zu Beginn noch nicht, dass dies der Anfang einer wundervollen ersten Liebe sein wird.


Jeden Morgen, wenn Eleanor in den Bus stieg, hatte sie Angst, dass Park den Kopfhörer vielleicht nicht abnehmen würde. Dass er ebenso plötzlich aufhören würde, mit ihr zu reden, wie er damit angefangen hatte ... Und wenn das passierte - wenn sie eines Tages in den Bus kommen und er nicht aufblicken würde -. sollte er keinesfalls sehen, wie niedergeschlagen sie dann wäre.
Zitat aus: "Eleanor & Park" -Eleanor-


Charaktere
Eleanor ist eher zurückhaltend. Sie ist sozusagen die kleine, graue Maus, die schon sehr bald das Opfer der anderen Jugendlichen wird. Sie zieht sich sehr außergewöhnlich an, was die Meisten in ihrer Umgebung nicht verstehen können und es als Angriffsfläche für fiese Attacken gegen die Protagonistin verwenden. Als wäre das nicht schon genug, hat Eleanor auch arge Probleme mit ihrem Elternhaus.
Park ist ein wundervoller Junge. Er hat sein Herz am rechten Fleck und entscheidet sich dafür, Eleanor zur Seite zu stehen. Er will ihr schon bald die Sterne vom Himmel holen, was er auch macht. Mit seinem sozialen Umfeld schaut es komplett anders aus: Er kommt mit seiner Familie eigentlich ziemlich gut zurecht, würde sein Vater nicht ständig etwas finden, was er an seinem Sohn auszusetzen hat.


Eleanors Hand zu halten war, als würde man einen Schmetterling halten. Oder einen Herzschlag. Als würde man etwas Vollkommenes und vollkommen Lebendiges halten.
Zitat aus: "Eleanor & Park" -Park-



Gesamt
Ich weiß gar nicht, wo ich mit meiner Begeisterung zu diesem Buch anfangen soll. Da wären zuerst die wundervollen Charaktere, die verschiedener nicht sein könnten, und doch entwickelt sich aus den beiden eine so hinreißende Liebesgeschichte, dass ich beim Lesen ständig aufgeseufzt und "Oh, wie süß!" gesagt habe. Da das Buch in den 1980ern spielt, sind die modernen Techniken noch nicht so präsent, wie es heutzutage ausschaut, was ich persönlich echt gut fand. Da werden keine SMS geschrieben, sondern sich getroffen, und Zeit miteinander verbracht. Besonders toll fand ich, dass Park Eleanor eine Kassette mit Songs, die sie mögen könnte, bespielt hat. Das hat mich selbst in die Zeit zurück versetzt. Und so fängt die Liebesgeschichte der Zwei auch an: Eleanor fährt das erste Mal mit dem Bus mit zur Schule, weiß nicht, wo sie sich hinsetzen soll, weil niemand ihr Platz machen möchte, bis Park Mitleid mit ihr bekommt und ihr sagt, sie soll sich zu ihm setzen. Sie reden im Grunde genommen kein Wort miteinander. Park bekommt irgendwann mit, dass Eleanor seine Comics mitliest und bringt ihr irgendwann welche mit, die sie heimlich bei sich zu Hause verschlingt. Es dauert eine ganze Weile, bis das Paar miteinander kommuniziert. Sie nähern sich sehr langsam an, aber können dann nicht genug voneinander bekommen. Gerade diese Langsame hat mir sehr gut gefallen, weil es doch sehr, sehr realistisch rüber gebracht worden ist.
Neben der sich immer weiter entwickelnden Liebesgeschichte, spricht die Autorin auch andere, wichtige Themen an, die an Akutalität (leider) niemals abnehmen: Die Rede ist von Mobbing, ein nicht perfektes Elternhaus und Dingen, die die Pubertät so mit sich bringt. Hier hat mich ganz besonders die häusliche Situation von Eleanor wirklich sehr berührt und stellenweise auch total mitgenommen. Ihre Eltern sind geschieden und nun lebt sie mit ihrer Mutter, ihren vielen Geschwistern und ihrem Stiefvater in einem Haus, welches den Namen "Haus" eigentlich überhaupt nicht verdient hat. Als wäre die Wohnsituation nicht schon schlimm genug, ist auch Eleanors Stiefvater alles andere als nett. Gerade das Thema häusliche Gewalt und Alkoholmissverbrauch wird leider immer aktuell sein. Genau so, wie Rainbow Rowell diese Situationen beschrieben hat, können sie in der Wirklichkeit sein - und so wird es in verschiedenen Haushalten versteckt auch ablaufen. Für mich mehr als nur erschreckend.
Es hat mir eine große Freude bereitet, in die Welt von Eleanor und Park zu versinken, sie zu begleiten und live mitzuerleben, wie aus einem kleinen Funken ein riesiges Feuerwerk entfachte. Dazu trug auch der wundervolle, leichte sowie lockere Schreibstil der Autorin bei. Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen und wollte schon ab der ersten Seite nicht mehr aufhören zu lesen. Zudem finde ich auch den Aufbau mehr als nur gelungen, denn die Erzähler wechseln sich ab. Mal geht es auktorial um Eleanor, mal um Park. So bereitete es mir keinerlei Probleme, mich mit beiden der Protagonisten zu identifizieren und mit ihnen mitzufühlen.
Wäre ich von dem Ende des Buches genau so angetan gewesen, wie vom ganzen Rest der Geschichte, hätte ich "Eleanor und Park" meine Höchstwertung von sechs Blümchen gegeben und diesen Roman somit als Pageturner ausgezeichnet, da ich das Ende allerdings alles andere als gelungen fand, muss ich leider eine Blume abziehen.
Die Gründe sind auch sehr schnell erklärt: Habe ich über die Länge des gesamten Buches noch gut mit beiden Protas sympathisieren und mich gut in sie hineinversetzen können, habe ich am Ende Eleanor nicht mehr verstanden, denn sie verhält sich meiner Meinung nach, so anders und auch unangebracht. Das Ende war mir auch zu offen. Zwar mag ich es, wenn man noch ein Spielraum für eigene Gedanken hat, hier war es mir allerdings zu viel, was ich gerne noch erfahren hätte.
Meiner Meinung nach hätte dieser Geschichte in kleiner Epilog, der die Sache abrundet, gut getan.
Bis auf diese kleine Anmerkung, kann ich dieses wundervolle Buch allerdings nur weiter empfehlen.


Als er ihre Hand das erste Mal hielt, war das so schön, dass es alles Schlimme verdrängte. Es war schöner, als der schlimmste Schmerz schlimm war.
Zitat aus: "Eleanor & Park" -Eleanor-


Fazit:

Positiv
Der Schreibstil ist top.
Die Charaktere sind toll.
Spannung ist das gesamte Buch über vorhanden.
Das Buch ist sehr emotional.
Neben der Liebesgeschichte werden auch ernste Themen angesprochen.
Gute Identifizierung mit den Protagonisten.


Negativ 
Der letzte Teil hat mir leider nicht ganz so gut gefallen, wie der Rest des Buches. Ich konnte Eleanors Handlungen nicht mehr verstehen und auch mit dem Ende konnte ich nicht viel anfangen. Es war mir zu offen.





Kitty 

Meine Buchwochen #8
Zwei Bücher scheinen zur Gewohnheit zu werden

22 Februar 2015 | 6 Zitate
Diese Woche war einiges los. Ich habe tatsächlich am Montag mal mein Handy zu Hause gelassen und hatte, als ich wieder daheim war tatsächlich zig tausend Anrufe in Abwesenheit und auch genau so viele, wenn nicht sogar noch mehr, Nachrichten. Natürlich habe ich mich gleich zurück gemeldet und alles klären können, was es zu klären gab, aber irgendwie hatte ich doch ein schlechtes Gewissen, weil es wichtig, ich aber nicht erreichbar war. 

Am Mittwoch habe ich schließlich festgestellt, das irgendwas mit meiner Fellnase Sammy nicht in Ordnung zu sein scheint. Im Grunde genommen springt er gleich aus seinem Käfig, wenn ich ihn öffne, aber da hatte er anscheinend keine Lust drauf. Außerdem wollte mein Hasi auch nicht so fressen wie sonst und hat ganz traurig ausgesehen. Was tun? Klar: Tierarzt! Ich habe gleich am Donnerstag angerufen und einen Termin für den nächsten Morgen gemacht. Meine Tierärztin meinte, so lange, wie er noch frisst, soll ich mir keine Sorgen machen. Ähm ja. Kann ich nicht! Sammy ist mittlerweile acht Jahre alt und sechs davon bei mir. Er ist mir so sehr ans Herz gewachsen, dass ich wirklich richtige Angst vor dem Ergebnis hatte. Vor der Arbeit bin ich also mir meiner Fellnase aufgebrochen und habe erst mal eine gute Nachricht gehört: Es ist nichts mit der Verdauung. Wer Kaninchen hat, wird wissen, dass diese bei einem Hasen sehr empfindlich ist und bei einer gestörten Verdauung manchmal operiert werden muss. Manchmal schaffen es die kleinen Racker dann leider nicht.  Aber das konnte ja zum Glück ad acta gelegt werden. Nur, was hatte er jetzt? Das irgendwas nicht stimmte, wusste ich. Schließlich kenne ich Sammy seit sechs Jahren und weiß genau, wenn ihm irgendwas fehlt. Er wurde geröntgt und dann kam es zum Vorschein: Meine kleine Fellnase hat so was wie Arthrose. Es heißt bei einem Kaninchen zwar irgendwie anders, aber das Wort ist mir nicht im Kopf geblieben. Die Krankheit verläuft allerdings genau so wie Arthrose. *seufz* Bei ihm sitzt es in der Wirbelsäule, was erklärt, warum er keine Lust mehr hatte in der Wohnung rumzuhoppeln. Er hatte Schmerzen. (Diese haben ihn übrigens beim Tierarzt nicht dran gehindert, Randale zu machen. ) Er bekam eine Spritze und ich gebe ihm jetzt jeden Tag ein Schmerzmittel, welches er sogar freiwillig(!) nimmt. Wenn ich so drüber nachdenke, wie das mit seiner letzten Medikamente abgelaufen ist... (Die hat er ausgespuckt und mir anschließend in den Oberschenkel gebissen). Schon nach zwei Tagen Medikamente, mit der Spritze vom Tierarzt drei, geht es ihm wieder besser. Vorhin hat er sogar eine Runde im Wohnzimmer gedreht. Zwar nur eine kleine, aber immerhin. Sein Bäuchlein schlägt er sich ebenfalls wieder voll, was ein sehr gutes Zeichen ist. Die Schmerzmittel scheinen dem Opi gut zu helfen, was mich richtig, richtig glücklich macht. Bis auf seine Arthrose ist er nämlich absolut fit, was für mich bedeutet, dass er ein noch älteres Kaninchen werden wird. 
Wo ich schon mal bei Krankheiten bin: Mir geht es auch wieder gut. Zwar habe ich immer noch eine rote Nase vom Schnupfen und sehe somit aus wie ein Clown, aber wenigstens habe ich ansonsten keine Beschwerden mehr. Ach ja, es geht mir gut. 



In dieser Buchwoche haben mich drei Bücher begleitet. Zwei davon habe ich beendet und eins angefangen. Es scheint, wie meine Zwischenüberschrift schon sagt, zur Gewohnheit zu werden, dass ich in einer Woche zwei Bücher durchlese. Das Gute ist allerdings, dass mir beide ganz gut bis sehr gut gefallen haben. Und dann kann ich halt auch damit leben, dass meine Zeit immer noch nicht so ist wie vorher. Irgendwann wird das wieder. Ich gebe die Hoffnung nicht auf. 


Diese Woche gelesen:


                                               Rezensiert          Rezensiert                                          


Meine kurze Meinung:

An jedem einzelnen Tag Ich war nicht gleich in der Geschichte drin, aber als ich den, für mich, etwas schwierigen Anfang hinter mir hatte, war ich so gefesselt, dass ich alle andere um mich herum vergessen habe. 5/5
Das Beste, das mir nie passiert ist Die Story ist an sich nichts Neues, hat mich aber neugierig gemacht. Leider gab es ein paar Dinge, die mir nicht so gut gefallen haben, weshalb ich eine Blume abgezogen habe.  4/5


Diese Woche neu im Regal:




Song der Woche:


Ich bin so dermaßen begeistert von diesem Song, ach was sage ich? Vom ganzen Album, dass ich ausnahmsweise diese Rubrik mal mit in meine Buchwoche mit eingebaut habe. Vielleicht mache ich das jetzt jede Woche, vielleicht wird dies aber auch nur eine Ausnahme sein.
Dieses Lied begleitet mich momentan ständig. Beim Putzen, beim Abwaschen, beim Surfen, beim Baden, im Auto - Ü-B-E-R-A-L-L. Ich liebe diesen Song und singe natürlich auch immer mit. Zwar nicht besonders schön, aber dafür sehr laut. Da ich ja nicht so viel Zeit zum Lesen habe, komme ich, indem ich wieder vermehrt Musik höre dazu, die Seele baumeln zu lassen und einfach mal abzuschalten.


Planung für Buchwoche 9:

Geplant habe ich das, was ich jede Woche plane: Lesen. So ein bisschen funktioniert es auch, aber eben nur ein bisschen (was besser als Nichts ist).
Außerdem werde ich nächste Woche meinen Monatsrückblick abtippen, der diesmal sehr spärlich ausfallen wird, sowie ein neues Update von meiner Challenge schreiben und veröffentlichen. Ich habe diesen Monat tatsächlich kein einziges Knaur. Buch gelesen. 
Was den TTT angeht, werde ich diese Woche leider mal aussetzten müssen, denn mir fällt zu dem Thema "10 Bücher, in denen dir die Wetter- oder Umgebungsbeschreibungen besonders aufgefallen sind" absolut kein passender Titel ein.


Und bei euch?
Wie war eure Buchwoche?
Habt ihr auch einen "Song der Woche"?



Habt einen wundervollen Sonntag, ihr Lieben. ♥

Kitty 

Rezension:
Jimmy Rice & Laura Tait - Das Beste, das mir nie passiert ist

21 Februar 2015 | 4 Zitate



Verlag: Dumont
Autoren: Verlagsseite
384 Seiten  
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Klappentext:

Beste Freunde und heimlich ineinander verliebt. Und das seit der Schulzeit. Bei Holly und Alex kam immer etwas dazwischen, und der perfekte Moment war nie da. Dann zog Holly nach London, um zu studieren, und Alex blieb allein in der Provinz zurück. Zehn Jahre später ist endlich die Zeit für eine Veränderung gekommen.
»Das Beste, das mir nie passiert ist« ist ein temporeicher und herzzerreißender Liebesroman, eine Geschichte über ein Paar, das nie zusammenkommt. Fast nie. Denn wenn eine zweite Chance für die erste Liebe greifbar ist, würde man sie doch niemals verstreichen lassen. Oder?


Meine Meinung:

Inhalt
Schon in der Schulzeit waren Holly und Alex die besten Freunde. Was niemand von dem anderen wusste: Sie waren heimlich ineinander verliebt. Doch nie kam die Sprache auf ihre Gefühle, so dass sich Holly irgendwann aus dem kleinen Ort nach London verabschiedete und Alex allein zurück ließ.
Elf Jahre später, wie das Schicksal es so will, treffen sie in London erneut aufeinander. Es ist, als wären sie niemals getrennt gewesen, denn noch immer ist die Chemie der Beiden absolut fantastisch. Das Problem: Holly befindet sich in einer Beziehung und auch Alex lernt schnell jemanden kennen.
Können sich die Zwei trotzdem noch zusammen raufen?


"Nutze deine Chance, Alex", beendet Mr Henderson das Gespräch, während er aufsteht. "Manche Dinge passieren nur ein Mal."
Zitat aus: "Das Beste, das mir nie passiert ist"


Charaktere
Holly weiß in jungen Jahren schon sehr genau, was sie in ihrem Leben einmal erreichen möchte. Sie ist zielstrebig und zeigt dies auch. Dabei wirkt sie allerdings niemals arrogant, oder überschätzt sich in irgendeiner Weise.
Alex hingegen hat nicht wirklich einen Plan, was er mal machen möchte. Er arbeitet schließlich als Lehrer und fühlt sich mit dieser Berufswahl auch sehr wohl.
Im Laufe der Geschichte verschieben sich die Charaktereigenschaften der Zwei ein bisschen. Aus der zielstrebigen Holly ist eine Frau geworden, die sich doch nicht mehr so sicher ist und aus Alex wird ein bodenständiger Mann, der mit beiden Beinen im Leben steht und mit seinen Entscheidungen auch glücklich ist.


"Glaubst du an das Schicksal, Al? Dass die Dinge so kommen, wie sie kommen müssen?"
Seltsam, dass sie so etwas fragt. [...]
"Ich glaube, dass jeder die Aufgabe hat, etwas Bestimmtes zu tun, einem bestimmten Weg zu folgen. Ob das nun Schicksal ist, weiß ich nicht. Ich denke, es ist nur ein Konzept, das die Leute benutzen, um den Dingen eine Bedeutung zu geben.
Was ist mit dir?" [...]
"Ich denke, das Leben besteht einfach aus Tausenden von guten und schlechten Zufällen, die einen dahin führen, wo man ist. [...] "
Zitat aus: "Das Beste, das mir nie passiert ist"



Gesamt
Gleich zu Beginn möchte ich sagen, dass mir die Gliederung des Buches außerordentlich gut gefallen hat. Abwechselnd wird aus der Sicht von Holly, oder Alex in der Ich-Form erzählt. Zudem springen die Ich-Erzähler immer mal wieder in der Zeit. Mal wird darüber gesprochen, was in der Jugendzeit der Protagonisten geschehen ist und mal sind wir wieder in der Gegenwart und können live miterleben, was die Charaktere gerade so treiben. Wie sie leben, wen sie leben und ob sie ihre Ziele erreicht haben. Oft kommen solche Zeitsprünge abgehackt rüber und stören den Lesefluss, doch die Autoren lasse alles fließend ineinander übergehen, so dass man niemals aus der eigentlichen Geschichte gerissen wird. Ich fand es sehr interessant, wie die Protagonisten die einzelnen Ereignisse selbst gesehen haben.
Leider fiel es mir am Anfang nicht sehr leicht, mich mit Alex und Holly zu identifizieren. Ich fand beide eher ein bisschen zu blass geraten und wirklich ans Herz gewachsen sind sie mir auch nicht. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass es mir oft alles viel zu viel war. Wie oft sie umeinander rumschlichen, ohne dass sie sich endlich zu ihren Gefühlen bekannt haben. Vereinzelt wurde mir auch zu sehr um den heißen Brei herumgeredet. Ich wollte wissen, ob sie vielleicht doch noch die Kurve kriegen und nicht ständig von Alex´ bestem Freund seine neuesten Eroberungen präsentiert bekommen. Wo ich auch schon bei einem weiterem Punkt angekommen bin, der mir nicht gefallen hat: Kev. Ich kam mit seiner Art absolut nicht zurecht und fand es zum großen Teil echt nicht witzig, was er von sich gegeben hat. Leider musste ich ihn ziemlich oft "ertragen", da er ja nun mal der beste Freund von Alex ist. Was ich absolut nicht verstanden habe ist, warum Alex überhaupt mit ihm befreundet ist, denn eigentlich ist er selbst nicht sehr begeistert von dem Charakter seines Freundes. Warum also diese Freundschaft aufrecht erhalten?
Auch mit Holly konnte ich ziemlich lange nicht wirklich was anfangen. Sie war mir etwas zu naiv und außerdem habe ich die Holly vermisst, die in ihrer Jugend genau wusste, was sie wollte. Davon ist in der Gegenwart leider nichts mehr zu sehen. Zwar schlummern tief in ihrem Inneren immer noch ihre Träume, die sie schon so lange träumt, aber was mich echt genervt hat war, dass sie sie einfach weiter in ihrer Schublade gelassen hat, und sich nicht mehr dran gemacht hat, sie zu erreichen.
Trotz des wirklich guten Schreibstils der zwei Autoren, der für mich spritzig, flüssig und gut lesbar gewesen ist, haben sie es bei mir persönlich leider nicht geschafft, mir die Emotionen der zwei Protagonisten näher zu bringen. Ich fand einzelne Situationen zwar schon sehr süß, allerdings habe ich das große Gefühls-Feuerwerk doch schon sehr vermisst, was ich gerade bei einem solchen Genre sehr, sehr schade finde.
Zu dem Ende kann ich nur eines sagen: Es ist absolut vorhersehbar und wurde mir ein bisschen zu schnell abgehandelt. Hier hätte ich mir doch noch ein bisschen mehr Informationen gewünscht, wie es nun weiter geht. Dadurch, dass man das gesamte Buch spannend verfolgt, weil man wissen möchte, ob sich die Beiden nun doch noch kriegen, oder eben nicht, was mir das Ende im Verhältnis zu dem Rest der Geschichte einfach zu kurz.



"Das Leben ist das, was passiert, während du damit beschäftigt bist, andere Pläne zu machen"
Zitat aus: "Das Beste, das mir nie passiert ist"


Fazit:

Positiv
Ich mochte Alex sehr gerne und kann es sehr gut verstehen, dass sich Holly in ihn verliebt hat.
Der Schreibstil ist flüssig. Das Buch lässt sich leicht und schnell lesen.
Die Protagonisten erzählen diese Geschichte abwechselnd aus ihrer Sicht in der Ich-Form.
Keine der Zeitsprünge stören in irgendeiner Weise den Lesefluss, oder den -Spaß.
Stellenweise fand ich die Geschichte sehr süß.
Die meisten Situationen empfand ich als sehr realistisch.


Negativ 
Holly war mir leider öfter mal nicht sehr sympathisch.
Kev ist mir total auf die Nerven gegangen.
Vorhersehbares und zu kurz geratenes Ende.
Emotionen kamen fast gar nicht bei mir an.





Kitty 

Top Ten Thursday #21
10 Bücher, mit einer Blume auf dem Cover

19 Februar 2015 | 13 Zitate
Kurz vor der Arbeit gibt es gleich meinen Top Ten Thursday, aber vorher möchte ich mal wieder ein bisschen rum jammern.  Zusätzlich zu meinem derzeitigen Stress, der eh schon über Wochen anhält, habe ich mich jetzt auch noch total erkältet und bin dementsprechend matschig und ausgepowert. Aber solange wie der Fieberkelch an mir vorbei geht, gehe ich weiter zur Arbeit. Mit Fieber allerdings wäre ich auch dazu nicht mehr in der Lage.
Desweiteren geht es meinem Häschen auch nicht besonders gut. Ich mache mir sogar sehr große Sorgen um ihn. Sammy möchte nicht mehr aus seinem Käfig raus und das ist ein sicheres Zeichen dafür, dass irgendwas im Busche ist.  Er frisst auch weniger als sonst, aber immerhin frisst er noch. Gerade habe ich schon bei meiner Tierärztin angerufen und für morgen früh einen Termin gemacht. Zwar wird das vor der Arbeit auch wieder total stressig, aber das nehme ich für meine kleine Fellnase gerne in Kauf. Da der Kleene mittlerweile schon acht Jahre alt ist, geht mir mein Arsch natürlich gerade gehörig auf Grundeis. Ich habe echt Angst um ihn. 
Drückt uns die Daumen, dass wir beide sehr bald wieder fit sind, ja?


Blumen auf dem Cover? Das war schwierig für mich, für euch auch? Ich bin sehr froh, dass ich meinen Reziindex mit Bildern erstellt habe, denn so habe ich mich da einfach mal durchgeklickt und bin, wie ihr gleich sehen werdet, auch fündig geworden. Es hat Ewigkeiten gedauert, aber hier sind sie nun:



Meine zehn Bücher:

Diese Woche bin ich echt ein bisschen verzweifelt, denn ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ich wirklich auf zehn Bücher mit einer Blume auf dem Cover komme. Doch wie ihr sehr, ist es mir gelungen. Darunter sind Bücher, die ich sehr gerne mochte, aber auch welche, die mir weniger gefallen haben. Eines davon habe ich sogar abgebrochen.
Mir ist, als ich diesen Beitrag erstellt habe übrigens aufgefallen, dass Pusteblumen wohl ziemlich beliebt sind.  
Wenn ihr Lust habt, auch am TTT teilzunehmen, dann schaut einfach mal bei Steffi vorbei.



Tote Augen
Ich habe die Bücher von Karin Slaughter sehr gerne gelesen, doch dann ist etwas einschneidendes passiert, was ich nicht so prickelnd fand. "Tote Augen" hat mir dadurch nicht mehr ganz so gut gefallen, wie die anderen Bücher dafür. Dennoch möchte ich der Reihe noch eine Chance geben.




Zum Teufel mit den Millionen
Vor sehr langer Zeit habe ich den ersten Teil dieser Reihe von Kim Schneyder gelesen und wäre vor Lachen fast vom Sofa gefallen. Die Bücher sind sehr lustig. Es machte mir einfach sehr viel Spaß in diese Geschichte einzutauchen. Mittlerweile ist schon der dritte Band erschienen, welcher sehr weit oben auf meiner WuLi steht.




Solange am Himmel Sterne stehen
Wow! Das ist es, was mir bei diesem Buch einfällt. Es ist sehr berührend und ich muss gestehen, dass ich die ein oder andere Träne vergossen habe. Es ging einfach nicht anders. Wer es noch nicht kennt, sollte es ganz schnell nachholen.





Das Leben drehen
Dieses Buch... Wie drücke ich es aus? Es war echt unterirdisch. Ja, genau. So schlimm, dass ich es tatsächlich abgebrochen habe, denn es hat mich nur gelangweilt. Man sollte sich also nicht immer auf das schöne (Blumen)Cover verlassen. 





Kannst du mir verzeihen?
Das Buch habe ich vorletztes Jahr zu Weihnachten gelesen, weil die Geschichte darin so wundervoll zu dieser Zeit passt. Es ist ein wirklich toller Liebesroman, der zu Herzen geht.





Weil mein Herz dich nie vergisst
Erneut muss ich leider sagen, dass das Cover täuscht. Hätte ich das Buch nicht wegen der Blanvalet Challenge letztes Jahr gelesen, ich hätte es abgebrochen. Es ist von vorne bis hinten einfach nur stink langweilig, was bei dieser Thematik für mich schlicht nicht geht. Von Emotionen habe ich übrigens ebenfalls nicht gemerkt...




Die Unsterblichen, Evermore #1
Bei diesem Buch bin ich etwas zwiegespalten. Auf der einen Seite mochte ich die erste Hälfte davon, aber dann wurde mir die Prota irgendwie zu naiv und dumm. Mal schauen, ob ich die Reihe überhaupt fortsetzen werde.





Mein wildes Herz
Ein wirklich richtig gutes Buch. Ich bin immer noch sprachlos, wenn ich drüber nachdenke, wie viele spannende und auch gruselige Stunde es mir bereitet hat.






Das Leben in meinem Sinn
Im Grunde genommen mag ich die Bücher von Susanna Ernst wirklich sehr gerne, hier war ich allerdings ein bisschen enttäuscht, weil sie mir die Emotionen der Charaktere diesmal nicht so übertragen konnte, wie bei ihren anderen Werken.





Die vergessenen Träume
Vielleicht habt ihr von diesem Buch noch gar nichts gehört. Wäre ich nicht zufällig darüber gestolpert, ginge es mir ähnlich und das wäre echt schade gewesen, denn: Es ist fantastisch! Zwar braucht die Geschichte einen gewissen Anlauf, aber dann werden einem so viele Gefühle um die Ohren geworfen, dass man selbst total fertig ist. Ich denke auch noch heute sehr häufig an dieses Buch zurück.






Welche Bücher stehen auf eurer Liste?



Kitty