Rezension:
Amy Harmon - Unendlich wir

30 April 2015 | 8 Zitate

 INK Autorin


Bonnie Rae Shelbys Leben scheint ein wahr gewordener Traum: Sie ist eine der erfolgreichsten Popsängerinnen der Welt, hat Millionen von Fans, mehr Geld, als sie je ausgeben könnte … und sie will sterben. Finn Clyde ist ein Niemand. Das Einzige, was für ihn im Leben Sinn ergibt, ist Mathematik. Allerdings hat ihn das bisher noch nicht weit gebracht. Er will ganz neu anfangen, in Las Vegas, weit weg von den Schatten seiner Vergangenheit. Doch dann sieht er die junge Frau auf der Brücke in New York. Er weiß, dass sie springen wird. Und er muss eine Entscheidung treffen …






Meine Meinung:

Inhalt
Bonnie ist das, wovon viele Mädchen träumen: Ein gefeierter Star. Doch das alles genügt ihr nicht mehr, sie hat die Schnauze voll von ihrem Ruhm und auch davon, dass sie überhaupt kein Privatleben mehr hat. Stets hat Bonnie unter den Pantoffeln ihrer Großmutter gestanden, doch nun soll Schluss damit sein. Sie haut einfach ab und trifft auf Clyde, der ihr ins Gewissen redet, die Brücke, auf die sie sich befindet, doch bitte zu verlassen...

»Ich legte die beine aufs Armaturenbrett und lachte. Mir gefiel dieses neue Gefühl. Wenn man sich nicht mehr so viele Gedanken machte, wurde das Leben interessant und sehr viel einfacher.«
Zitat aus: "Unendlich wir"

Charaktere
Bonnie ist ein gefeierter Country-Star. Immer in der Presse, nirgends vor den Paparazzi sicher. Das ist ihr Leben, doch sie hat die Schnauze voll davon. In ihrem Inneren hat sich so vieles aus ihrer Vergangenheit angesammelt, mit dem sie immer noch nicht fertig geworden ist. Hinter ihre Fassade kann eigentlich niemand blicken, bis sie Clyde kennen lernt.
Clyde ist auf der Durchreise nach Las Vegas, als er auf Bonnie trifft. Im Grunde genommen will er ihr "nur mal eben schnell das Leben retten", nichts ahnend, worauf das alles hinauslaufen wird. Auch er hat viel durchmachen müssen und findet in der Country-Sängerin eine Leidensgenossin.

Top Ten Thursday #28
10 Bücher aus dem Blanvalet-Verlag

30 April 2015 | 10 Zitate
Was für ein unglaublich leichtes Thema. Warum? Nun nach dem Knaur. Verlag, ist der Blanvalet Verlag mein Liebling. Das einzige Problem bestand heute darin, für welche zehn Bücher ich mich nur entscheiden soll. Aber seht selbst, welche es geworden sind:



Meine zehn Bücher:

Bis auf eins der Auserwählten habe ich alle schon gesehen. Was nicht gelesen ist, wird allerdings sehr zeitnah nachgeholt, da ich unfassbar neugierig auf die Geschichte bin. Ich habe, was die Genres angeht, es ein bisschen aufgeteilt. So ist die Übersicht ein bisschen besser und vielleicht findet ihr ja noch was, was euch ebenfalls interessieren könnte?

Wenn ihr Lust habt, auch am TTT teilzunehmen, dann schaut einfach mal bei Steffi vorbei.




Ich Kommen wir zuerst zu den Liebesschnulzen. Ich finde, man kann das schon voll am Cover sehen, oder? Liebesromane sind immer so schön hell und auch ein bisschen kitschig, wohingegen Thriller eher düster sind. Wie passend.
Über uns der Himmel habe ich noch nicht gelesen, aber da mir Solange am Himmel Sterne stehen so gut gefallen hat, musste es vor kurzem unbedingt bei mir einziehen.
An jedem einzelnen Tag ist ein Highlight für mich, weil es schon in die Tiefe geht und mich auch absolut berühren konnte. Halb drei bei den Elefanten ist ebenfalls romantisch, aber auch ziemlich witzig geschrieben, was mir enorm gut gefallen hat. Wenn du mich küsst, dreht die Welt sich langsamer war ebenfalls unfassbar toll, wohingegen ich mit Ich liebe dich, und dich leider nicht ganz so viel anfangen konnte.



Da sind sie, die "düsteren" Geschichten, die mir allesamt sehr gut gefallen haben. Ganz oben steht Blinder Feind, mein derzeitiger Lieblings-Thriller. Unfassbar spannend und unfassbar gut. Auch 40 Stunden hat mir ausgesprochen gut gefallen. So gut, das bald der zweite Teil hier einziehen wird, auf den ich mich natürlich schon sehr freue. Aus tiefster Seele konnte mich ebenfalls überzeugen, auch wenn das Buch "nur" vier Blümchen von mir bekommen hat. Hingegen war Die Unbekannte ein Pageturner für mich.
Du.wirst.vergessen war so genial. Zu blöd, dass es nicht weiter übersetzt wird. Im Ernst: Das finde ich absolut nicht witzig! Ich sollte wirklich endlich mal damit anfangen Englisch zu lesen, damit ich die ganzen Reihen auch beenden kann.





Welche Bücher stehen auf eurer Liste?



Kitty 

Blogtour - "Maybe you"
Wer ist eigentlich Tim?

29 April 2015 | 2 Zitate

Gestern hat euch Vanessa Kuschi vorgestellt und heute geht es bei der Blogtour bei mir weiter. Dieser Tag steht ganz im Sinne von Tim. Das ist Annikas Ex-Freund, der allerdings noch lange nicht aufgegeben hat und das Herz seiner Traumfrau zurück erobern möchte. Nur wird er es schaffen?
Das Tolle an "Maybe you" ist, dass ihr Annika dabei helfen könnt, sich für einen ihrer Herzblätter zu entscheiden, denn gerade was Entscheidungen angeht, hat die Protagonistin arge Schwierigkeiten. Es ist aber auch ein Kreuz, dass gleich so viele Männer bei ihr Schlange stehen. 
In dem Roman werdet ihr, die Leser, immer mal wieder persönlich angesprochen und aufgefordert Annika ihre Entscheidung abzunehmen. Entscheidet ihr euch für Malik, geht es auf Seite xy weiter, möchtet ihr, dass sie Tim eine zweite Chance gibt, auf einer anderen.
Ich habe mich bewusst für Tim entschieden und bin so diesem Handlungsstrang gefolgt. Was passiert ist? Nun, das müsst ihr natürlich selbst herausfinden. 
Mehr zum Buch gibt es hier in meiner Rezension.

Tim hat sich dazu bereit erklärt, mir ein paar Dinge von sich zu verraten und darum gebeten, selbst mit euch zu kommunizieren. Jetzt kommt er also zu Wort:


Herzblatt #1:





Hallo, ihr Lieben!

Ich möchte mich euch einmal näher vorstellen, denn schließlich geht es darum Annika zu überzeugen. Und da diese leider nicht sehr entscheidungsfreudig ist, versuche ich nun alles Mögliche, damit sie sich endlich zu mir bekennt. Ja, schon, ich geb´s zu: Im Grunde genommen hat sie sich von mir getrennt, als sie auf der "Hobbit-Insel" war, aber das kann ich nun wirklich nicht gelten lassen!
Ich weiß einfach, dass wir zwei zusammen gehören. Deswegen erzähle ich euch ein bisschen was von mir und wer weiß? Vielleicht könnt ihr Annika davon überzeugen, dass ICH der Richtige für sie bin?!
Bitte helft mir! Es liegt in eurer Hand!


Mein Steckbrief:

Hier sind erst einmal ein paar Fakten zu meiner Person, die es euch ermöglichen, noch mehr über mich zu erfahren:

Name: Tim Westhoff
Alter: 28 (biologisch), fühlen tue ich mich schon lange wie 35 – bestes Familiengründungsalter!
Größe: Voll die Beschützergröße :-) 1,85
Daran erkennt man mich: An meinen strahlend blauen Augen, die ich liebend gerne weitervererben würde. Mit meinem Drei-Tage-Bart, so sagen die Damen, sehe ich beinahe aus wie Chris Hemsworth.
Familie: Papa war Lehrer, jetzt Pensionär, Mama Hausfrau, zwei Brüder: Tassilo und Torben; eine Schwester, Thalia.
Beziehungsstatus: Gebunden.
Beruf: Lehrer. Mein Traum von Kindesbeinen an.
Hobbys: Meine Wohnung gestalten, romantische Picknicks, Spaziergänge im Mondschein, Fahrrad fahren, Ikeabesuche (außer Wochenende), facebooken.
Charakterstärke: Ich weiß, was ich will. Sehr familiär, zielorientiert, fleißig, ehrgeizig.
Charakterschwäche: Manche lästern, ich sei der geborene Beamte, manchmal etwas zu forsch, gelegentlich impulsiv, zu anhänglich, verdränge gern.
Sonstiges: Ach, das war’s schon.
Quelle


Wie sehe ich aus?

Es tut mir sehr Leid, dass ich euch kein richtiges Bild von mir anbieten kann. Leider habe ich meinen Rechner geschrottet, auf denen jede Menge Fotos von mir drauf waren, aber damit ihr nicht völlig im Dunkeln steht, habe ich mal ein paar andere Bilder ausgesucht. Von Chris Hemsworth. Wie schon in meinem Steckbrief erwähnt, sehe ich diesem Mann ziemlich ähnlich.


Quelle Quelle Quelle Quelle Quelle



Warum bin ich der Richtige für Annika?

Ich kenne Annika wie meine Westentasche. Sie ist einfach die Liebe meines Lebens, für die ich alles tun würde. In unserer, leider vergangenen, Beziehung habe ich sie einmal mit einem Kurztrip überrascht, über den sie sich sehr gefreut hat. Wie haben wundervolle Tage miteinander verbracht und die Tage wirklich sehr genossen. Wie ihr seht: Ich kann Annika was bieten, da ich mit beiden Beinen im Leben stehe und als Lehrer auch recht gut verdiene. Außerdem bin ich immer für sie da und sehr romantisch. Egal, was sie auf dem Herzen hat, sie kann zu mir kommen, was sie auch macht. Da sie auch selbst meine Nähe sucht, bin ich mir eigentlich sicher, dass von ihrer Seite auch noch mehr Gefühle vorhanden sind, als sie sich selbst zugestehen will. Oder ist das vielleicht nur wieder ihre Entscheidungsunfähigkeit? Hm. Ich hoffe nicht! Desweiteren bin ich der Ansicht, dass man sich mit mir schon sehr gut auf der Straße sehen lassen kann. Ich bin groß, sehe gut aus und habe wunderschöne blaue Augen. Das mögen die Frauen doch, oder? Wobei mich die anderen Frauen ja nicht interessieren: Ich will Annika zurück!
Ja, okay. Manche sagen, ich sei eine Klette, aber das kann ich so unmöglich stehen lassen: Ich liebe Annika und suche zu jeder Zeit ihre Nähe, das ist doch verständlich, oder? Ich verstehe gar nicht, warum man deswegen sagt, ich würde klammern... Es ist doch ein völlig normales Verhalten, wenn man ganz viel Zeit mit seiner Liebsten verbringen möchte, also wirklich... Ich bin eben bis über beide Ohren in diese Frau verliebt und würde mich wirklich sehr freuen, wenn ihr auf meiner Seite seid und mich unterstützen würdet. Ich bin der Richtige für Annika! Ich möchte ihr Herzblatt sein!



Vielen Dank, Tim, für diese aussagekräftige, nun, ich nenne es mal "Bewerbung".  Da hat er ja eine ganze Menge zu erzählen gehabt, was mir sagt, dass er es wirklich ernst meint, oder vielleicht doch nicht?! Nun, ich sage da mal nichts zu, weil ich ja weiß, wie die Geschichte ausgeht. 
Fall ihr euch immer noch nicht sicher sein solltet, ob Tim der Richtige für Annika ist, gibt es hier einen Würfel, den ihr als Entscheidungshilfe verwenden könnt. Einfach den Link anklicken, ausdrucken, ausschneiden, zusammenkleben und los geht es.
Und nun geht es ans


Gewinnspiel:

Was es zu gewinnen gibt? Auf jedem einzelnen Blog habt ihr die Chance ein signiertes Exemplar von Maybe you zu gewinnen, um in den Genuss zu kommen, selbst zu entscheiden, wer von den drei Männern Annikas Herzblatt werden soll. Die Teilnahme ist ganz einfach. Löst hierzu einfach das Rätsel und gebt die Lösung im Formular ein - Fertig. Wer gewinnt, entscheidet das Los.


Das Rätsel:


Das ist doch gar nicht so schwer, oder? Viel Spaß beim Knobeln. ☺
Beim Klick aufs Bild wird es vergrößert.


Das Kleingedruckte:


- Ihr müsst 18 Jahre alt sein, oder die Einverständnis eurer Eltern haben, um am Gewinnspiel teilzunehmen
- Ihr wohnt in Deutschland
- Hinterlasst mir eine gültige Email Adresse, damit ich euch im Falle des Gewinns erreichen kann.
- Löst das oben abgebildete Rätsel.
- Dieses Gewinnspiel läuft von heute bis zum 07.05.2015 23.59 Uhr. 
- Eure Adresse werde ich selbstverständlich nur an Tina weiter geben und nach dem Verschicken löschen.
- Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!
- Wir übernehmen keinerlei Haftung, falls das Paket auf dem Postweg verloren gehen sollte.
- Eine Barauszahlung ist nicht möglich.



Morgen macht die Blogtour übrigens bei Vera halt. Sie stellt euch die einzelnen Schauplätze aus München vor.



Viel Glück!
Kitty 


Kittys kurze Kritik:
Jasmine Warga - Mein Herz und andere schwarze Löcher
Kasie West - Die Nacht der gestohlenen Küsse

28 April 2015 | 6 Zitate


Wenn dein Herz sich anfühlt wie ein gähnendes schwarzes Loch, das alles verschlingt, welchen Sinn macht es dann noch, jeden Morgen aufzustehen? Aysel will nicht mehr leben – sie wartet nur noch auf den richtigen Zeitpunkt, sich für immer zu verabschieden. Als sie im Internet Roman kennenlernt, scheint er der perfekte Komplize für ihr Vorhaben zu sein. Und während die beiden ihren gemeinsamen Tod planen, spürt Aysel, wie sehr sich auf die Treffen mit Roman freut, wie hell und leicht ihr Herz sein kann. Und plötzlich ist der Gedanke, das alles könnte ein Ende haben, vollkommen unerträglich ... Aysel beginnt zu kämpfen. Um ihr Leben. Um sein Leben. Und um ihre gemeinsame Liebe.







Gefällt mir:
Absoluter Pluspunkt ist für mich eindeutig, dass Jasmine Warga den Ich-Erzähler gewählt hat. So können wir Aysel zuhören, wie sie uns ihre Geschichte erzählt und auch ihre Gedanken, sowie Emotionen mitteilt.
Den Plot finde ich auch sehr gelungen. Es beinhaltet ein ernstes Thema, mit dem man sich aber wohl nicht so oft auseinander setzt und eines, welches immer aktuell sein und bleiben wird.
Zum Einen teilt uns die Protagonistin mit, warum sie sterben will. Was in ihrem Leben so aus den Fugen geraten ist, dass sie unter Depressionen leidet und somit schon in jungen Jahren nicht mehr auf der Welt sein möchte. Wir bekommen Einblicke in Aysels Vergangenheit, erleben aber auch, wie sie und Roman sich immer weiter annähern, was ich wirklich süß fand.
Jasmine Warga hat den Roman ziemlich gut geschrieben. Er lässt sich sehr leicht lesen und bringt einen auch zum Nachdenken.
Besonders toll finde ich übrigens auch das Nachwort, in dem die Autorin darauf hinweist, dass Depressionen eine Krankheit ist, die sich behandeln lässt und sie sagt außerdem, wie Angehörige von Betroffenen sich am besten verhalten sollen.


Gefällt mir nicht:
Trotz Ich-Erzähler konnte ich mich nicht in die Protagonistin hineinversetzten. Ich habe nicht sonderlich viel Sympathie für sie aufbringen können und ihre Emotionen sind komplett an mir abgeprallt, was bei einem solchen Thema leider nicht so toll ist.
Vieles was Aysel getan und gesagt hat, konnte ich überhaupt nicht verstehen, was vielleicht daran liegt, dass sie mir (Wie die anderen Charaktere ebenso) nicht genug Farbe abbekommen hat. Ebenso Roman, der mir zwar ein bisschen mehr an mein Herz gewachsen ist, aber dennoch gut den ein oder anderen Pinselstrich mehr hätte vertragen können. Der männliche Part dieses Buches war mir persönlich einfach näher.
Leider hat es mir auch nicht sonderlich gut gefallen, dass man so wenig von den Nebencharakteren erfährt. Was ist denn nun mit dem Vater? Wieso hat Aysels Mutter "das" damals zugelassen? Ich kann beim letzten Punkt nicht in die Tiefe gehen, weil ich sonst spoilern würde, deshalb nur so viel dazu: Gerade dieses Ereignis kann ich absolut nicht verstehen. Wäre ich Aysels Mom, hätte ich nicht so gehandelt! Ansonsten erfährt man übrigens auch nicht wirklich viel über die Mutter und auch nicht über ihre (Halb-)Geschwister, was ich sehr schade finde.
Ich denke, ein paar Seiten mehr hätten der Geschichte gut getan. So hätte man ein bisschen mehr Spielraum für die Vorstellung der Protas und Nebenfiguren gehabt und vielleicht auch noch mehr Platz für noch größere Gefühle. Die kamen mir nämlich leider eindeutig viel zu kurz.


Lieblingszitat:

»Er schaut wieder zu mir, und mein Herz zieht sich zusammen. Ich kriege schon Angst, es könnte jeden Moment zerplatzen. Manchmal frage ich mich, ob mein Herz wie ein schwarzes Loch ist - eine Masse, so dicht, das dort kein Raum für Licht bleibt. Aber das heißt trotzdem nicht, dass das schwarze Loch mich nicht aufsaugen kann.«
Zitat aus "Mein Herz und andere schwarze Löcher"


Bewertung:
Nach langer Überlegung habe ich mich dazu entschieden, diesem Roman drei Blümchen zu geben. Mir haben einfach die großen Gefühle gefehlt. Außerdem waren mir die Charaktere allesamt zu blass.
Einen guten Plot hat diese Geschichte zweifellos, aber die Umsetzung war meiner Meinung nach, leider nicht gut genug.







 Arena Autorin


Herzüberkopf - das ist nichts für Charlotte. Aufgewachsen bei ihrem Vater und mit drei älteren Brüdern, ist sie alles andere als ein typisches Mädchen. Als sie jedoch aus Geldnot einen Job in einer Modeboutique annimmt, wird Charlies Leben plötzlich von Make-up, Freundinnen und Dates bevölkert. Von ihrem verwirrenden neuen Leben als Mädchen erzählt sie nachts ihrem Nachbarn Braden, Sandkastenfreund und quasi vierter Bruder. Und als wäre ihr Doppelleben nicht schon kompliziert genug, verliebt sich Charlie auch noch - ausgerechnet in Braden. Muss sie ihre Freundschaft riskieren, um die große Liebe zu finden?






Gefällt mir:
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Die Nacht der gestohlenen Küsse ist von vorne bis hinten ein absolutes Wohlfühl-Buch. Schon auf den ersten Seite konnte mich Kasie West mit ihrer brillanten Schreibweise überzeugen, was sich durch die gesamte Geschichte gezogen hat. Sie haucht ihren Protagonisten, sowie allen anderen Charakteren so viel Leben ein, dass es für mich eine Freude war, ihre Geschichte zu lesen.
Der Plot ist im Grunde nichts Außergewöhnliches, und doch schafft es die Autorin die Story zu etwas ganz Besonderem zu machen.
Schon alleine die Hauptprotagonistin muss man einfach mögen. Sie ist anders, als alle weiblichen Protas, die ich bisher kennen lernen durfte. Charlie zieht sich wie ein Junge an, treibt gerne Sport und ist fast nonstop mit ihren Brüdern unterwegs. Es gab nie so richtig einen Jungen, der sich für sie interessiert hätte. Dann wendet sich das Blatt und Charlie muss ein bisschen mehr zum Mädchen werden, weil sie anfängt in einem Klamottengeschäft zu arbeiten. Dies ändert alles.
Die Geschichte lässt sich super lesen und ist flott zu Ende gebracht. Besonders gut gefällt mir hier das Verhältnis, welches Charlie zu ihren Brüdern hat. Diese enge Beziehung hat mich sehr gerührt und gleichzeitig berührte es mich, wie sich alle so rührend um ihre kleine Schwester kümmern.
Die Entwicklung, die die Liebesgeschichte von Branden und der Protagonistin durchmacht, fand ich sehr gelungen und auch nachvollziehbar. Und, um nicht zu vergessen: Auch hier gibt es verschiedene Wendungen, mit denen ich niemals gerechnet hätte und die mir sehr zu Herz gegangen sind.


Gefällt mir nicht:
Mir gefällt alles an diesem Buch.

Lieblingszitat:

»Ich wusste nicht recht, warum wir beide so taten, als sei nichts geschehen, war aber erleichtert, dass er unser mitternächtliches Gespräch am Zaun nicht erwähnt hatte. Dadurch fühlte es sich fast so an, als hätte es in einer anderen Welt stattgefunden.«
Zitat aus "Die Nacht der gestohlenen Küsse"


Bewertung:
Ich bin ein echter Fan von Kasie West. Nachdem mir Blaubeertage schon so gut gefallen hat, war für mich klar, dass ich ebenso ihr neuestes Werk lesen muss und was soll ich sagen? Ich wurde nicht enttäuscht. Dieser Roman sprüht vor Liebe und Freundschaft und zeigt einmal mehr auf, wie wichtig Freunde und Familie sind. Ich spreche eine absolute Leseempfehlung aus!


Kitty 

Book Misery #9
Reihen - Freud oder Leid?

27 April 2015 | 21 Zitate

Warum dieses Thema? Nun, ich habe selbst ziemlich viele Reihen gelesen und beendet, (Zumindest dachte ich, sie beendet zu haben) und da ich gerade eben erneut eine Reihe beendet habe, habe ich ein paar Fragen im Kopf, die ich gerne mit euch teilen würde.



1. Gibt es mehrere Reihen, bei denen nur der erste Teil so richtig überzeugend ist?

Ich zeige euch mal ein Beispiel. Möchte vorher aber unbedingt darauf hinweisen, dass dies meine persönliche Meinung ist und ich niemanden, dem die Reihe komplett gefallen hat, angreifen möchte:

Ich habe den ersten Teil absolut geliebt. Die Geschichte ist so außergewöhnlich, mitreißend und geht außerdem noch zu Herzen, dass ich wirklich total entzückt war und sofort den zweiten Teil hinterher lesen musste. Doch es kam, wie ich es schon häufiger feststellen musste: Band Nummer zwei konnte bei weitem nicht mit dem ersten mithalten. Okay, dachte ich mir. Ist ja wirklich oft so, dass der mittlere Band mehr eine Art "Lückenfüller" ist, das Finale aber wieder alles raus holt... Ähm -

Nein!

Dem war leider ganz und gar nicht so. Das Finale empfand ich sogar als noch schnarchiger. "Schlimmer", als den zweiten Teil. *seufz* Ich war und bin sehr enttäuscht darüber, wie sich die Geschichte entwickelt hat. "Die Stadt der verschwundenen Kinder" hat mir so gut gefallen, aber dann ging es leider bergab...



2. Warum geht es weiter, obwohl Schluss sein sollte?

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich bin schon ein wenig erleichtert, wenn ich eine Reihe beendet habe. Schließlich habe ich so unglaublich viele angefangen, dass es schon ein befreiendes Gefühl ist, endlich mal wieder eine ad acta gelegt zu haben. Man denkt sich also nichts Böses und plötzlich wird einem beim großen "A" ein Buch empfohlen, welches man zwar nicht kennt, aber die Aufmachung dessen einem sehr bekannt vorkommt. Mir passiert vor ca. zwei Stunden:



Wusstet ihr, dass es von der Maze Runner Trilogie noch einen vierten Teil geben wird? Ich muss sagen, dass ich bis eben völlig um Dunkeln getappt habe und total erstaunt war, als ich es gesehen habe. Ja, es geht um das Davor, aber trotzdem! Ich dachte, ich habe ne Reihe beendet. Warum gibt es denn jetzt auf einmal noch einen Teil davon?
Versteht ihr das?



3. Warum denn überhaupt eine Reihe?


Es gibt so viele Bücher, bei denen es absolut kein Problem wäre, sie einfach als Einzelband stehen zu lassen. Warum muss es im Moment von fast allen eine Reihe geben? Ist das unbedingt notwendig? Sind wir so versessen darauf, mehr von den Protagonisten zu erfahren, noch mehr von der Geschichte lesen zu wollen, dass wir unbedingt gleich eine ganze Reihe lesen zu wollen?



All diese drei Bücher könnten auch gut alleine stehen, finde ich. Damit will ich nicht sagen, dass ich die Folgebände nicht mehr gut fand, sondern einfach nur, dass an sich die Geschichte schon so hätte stehen bleiben können. Klar, ich muss zugeben, dass mir die Fortsetzungen schon gefehlt hätten, weil sie, bis auf eine Ausnahme, echt gut waren, aber vom Prinzip her, wäre es auch kein Problem gewesen, wenn es eben keine Fortsetzung gegeben hätte.
Warum also eine Reihe?




4. Warum verschiedene Sichtweisen?


Ist euch auch aufgefallen, das momentan ziemlich viele Bücher aus dem Boden schießen, deren Inhalt sich im Grunde genommen nur durch eine andere Sichtweise verändert?



Ich habe mal drei Bücher rausgesucht, bei denen im ersten Teil von der/dem einen und beim zweiten Teil von der/dem anderen Protagonist/in die Geschichte erzählt wird.
Und jetzt gebe ich es zu: Ich stehe auf solche Fortsetzungen. Ich mag es total, wenn ich alles noch mal aus einer anderen Sicht lesen und mich somit auch in den anderen Charakter besser hineinversetzen kann. Bestes Beispiel ist hier für mich die "Beautifully Broken" - Reihe. Hach, ich liebe, liebe, liebe sie.
Aber wenn man da jetzt mal von absieht: Im Grunde genommen könnten diese Bücher auch gut alleine dastehen. Eigentlich müsste man nicht wissen, wie es der andere Prota gesehen hat, was dieser empfunden hat, etc. Doch trotzdem ist es mega interessant zu lesen. 





Die Reihen schießen aus dem Boden und ehe man sich versieht, hat man doch schon wieder eine neue angefangen, ohne es überhaupt zu merken. Erst später sieht man, dass man erneut in die "Falle" getappt ist.
Um mal selbst meine Frage der Post-Überschrift zu beantworten:
Für mich sind Reihen eigentlich beides: Freud und Leid. Ich freue mich, wenn man mich mit einem neuen Teil überzeugen kann. Wenn er nicht nachlässt, sondern vielleicht sogar noch eine Schippe drauf legen kann.
Aber ich finde es ätzend, wenn ich bemerke, dass ich eine Reihe nun doch nicht beendet habe und zwar, weil plötzlich doch noch "aus dem Off" ein neuer Teil auftaucht. Das mag ich einfach nicht.
Außerdem finde ich es auch mega ätzend, wenn ich mir spontan ein neues Buch kaufe, über das ich mich vorher ausnahmsweise mal nicht drüber informiert habe, um später festzustellen, dass es der erste Teil einer neuen Reihe, oder noch schlimmer, der dritte, vierte oder fünfte Teil einer ist.



Und jetzt seid ihr gefragt:
Wie seht ihr das? 

Sind Reihen eher Freud, oder doch eher Leid, oder sogar eine Mischung aus beidem?
Habt ihr viele Reihen offen, abgebrochen, oder beendet?



Kitty 

Meine Buchwoche #17
Nichts als Lesen und Blog-Arbeit

26 April 2015 | 6 Zitate

Morgen geht es endlich los: Die Blogtour von Maybe you? Entscheide sich wer kann. Den Anfang wird Nathalie machen. Sie stellt Annika vor, die Protagonistin der Geschichte, die die Qual der Wahl hat, für welchen der Männer sie sich entscheiden soll. Aber zum Glück hat diese ja uns - den Leser - der sie mit ihrer Entscheidung unter die Arme greifen kann.  Ich bin schon sehr gespannt, was ihr zu den einzelnen Stationen sagen werdet.
Natürlich wird es nicht nur die Vorstellungen und viele andere Dinge geben, sondern ebenfalls ein Gewinnspiel, bei dem ihr die Möglichkeit bekommt auf jedem einzelnen Blog ein signiertes Exemplar des Buches zu gewinnen. Und das lohnt sich echt, denn die Geschichte ist wirklich toll. Falls ihr meine ausführliche Meinung zu dem Buch noch nicht gesehen haben solltet: Klickt mal hier.




Leute ich bin total erledigt! Durch die gestrige Lesenacht bei Ines bin ich erst sau spät ins Bett, aber trotzdem in aller Frühe wieder wach gewesen. An Schlaf war nicht mehr zu denken, dementsprechend müde und zerstört bin ich heute auch. Aber egal. Das nehme ich gern in Kauf, denn es hat mir wieder sehr viel Spaß gemacht. 
Die Woche war sehr produktiv, was daran liegt, dass ich nichts anderes machen kann, als zu Lesen und ein bisschen Blogarbeit zu leisten. Ich habe nämlich u.a. einen Muskelfaserriss und bin somit an mein Sofa gebunden. Einziger Lichtblick: Es wird zum Glück von Tag zu Tag ein wenig besser. 
Die Woche habe ich dazu genutzt, meinen Rezi Index aufzupimpen. Endlich habe ich die zwei Kategorien Fürs Herz und Jugendbücher eingepflegt und die ganzen Bilder ein bisschen kleiner gemacht. Bei der Anzahl an Rezensionen war das überfällig. Außerdem habe ich die Rezis jetzt auch endlich mal alphabetisch geordnet. Wenn ihr auf Alle Rezensionen  und die einzelnen Buchstaben klickt, ist alles nach dem Vornamen des Autors sortiert. Die Rezis nach Bewertung und Genre habe ich allerdings nicht sortiert. Vielleicht wird dies aber noch nachgeholt. Bei über 200 Titeln hatte ich irgendwann keine Lust mehr. Ich habe nach einer Weile nämlich nur noch HTMLs vor Augen gehabt, selbst, wenn sie geschlossen waren. 
Da ich gerade so schön dabei war, habe ich auch gleich meinen Hintergrund geändert. Keine Ahnung, warum der zart Rosa war. Eigentlich sollte er nämlich Weiß sein. Ich dachte, dass ich das ja mal eben schnell ändern könnte, aber im Grunde genommen hätte ich wissen müssen: Mal eben schnell funktioniert eh nicht! Denn so war es. Ich hab keine Ahnung, warum es nicht gleich geklappt hat. Das Bild hatte einen weißen Hintergrund, aber trotzdem war es auf dem Blog immer zart Rosa. Warum? Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall war ich froh, als ich es geändert hatte.
Nach dem Hintergrund musste ich auch noch das Kommentarfeld anpassen. Und das hat mich dann echt in den Wahnsinn getrieben. Es klappte absolut nichts! Aber, wie man unschwer erkennen kann, habe ich alles hinbekommen. Hat mich zwar einige Nerven gekostet, aber okay. Ist ja jetzt wieder schön. 
Am Donnerstag war Der Welttag des Buches, wo ich bei der Aktion Blogger schenken Lesefreude, mit von der Partie war. Das Gewinnspiel läuft übrigens noch. Es gibt drei schöne Bücher zu gewinnen, also klickt doch einfach mal rein. 


Diese Woche gelesen:


       Rezensiert        Rezensiert        Rezensiert                                         


Meine kurze Meinung:

Als ich erwachte hat mir gut gefallen. Einziger Kritikpunkt war, dass ich ziemlich schnell raus hatte, welche Welt echt und welche nicht echt ist. 4/5
Apfelblütenzauber war leider so gar nichts für mich. Langweilig und vorhersehbar. Außerdem konnte ich mit der Prota auch nichts anfangen. 2/5
Ich finde dich war mir zwar manchmal ein bisschen zu überzogen, aber ansonsten absolut lesenswert. Unfassbar spannend von der ersten bis zur letzten Seite war es außerdem. 4/5
Von Mein Herz und andere schwarze Löcher habe ich mir mehr erhofft. Das Problem war, dass die Emotionen einfach nicht bei mir ankommen wollten, was bei einem solchen Thema natürlich nicht so toll ist. 3/5 Möchtet ihr eine Rezension?
Die Nacht der gestohlenen Küsse beinhaltet eine sehr süße Liebesgeschichte. Ich bin ein großer Fan von Kasie West. Die schafft es immer wieder, mich mit ihren Geschichten zu verzaubern. 5/5 Möchtet ihr eine Rezension?


Diese Woche neu im Regal:




Planung für Buchwoche 17:

Wie schon erwähnt startet morgen die Maybe you Blogtour, auf die ich mich schon sehr freue. Nächste Woche steht auch wieder der Monats-Rückblick an. Da wird es sehr viel zu Schreiben geben, denn ich habe jetzt im April sämtliche Rekorde gebrochen. Mehr dazu aber natürlich erst, wenn der Monat vorbei ist. Vielleicht geht da ja noch was.  Außerdem steht, wie immer am Ende eines Monats, die Zusammenfassung meiner Challenge auf meinem Zettel. Das wird wieder ewig dauern, bis ich alles zusammen und aufgelistet habe, aber die Arbeit nehme ich gern in Kauf.
Ja ich weiß, ich schreibe schon seit drei Wochen, dass mein Books Misery fertig ist, aber dadurch, dass ich gerade so viel lese, rezensiere ich auch viel und das alles möchte natürlich auch veröffentlicht werden. Tja, da muss der Book Misery eben ein bisschen Geduld haben, aber der läuft ja nicht weg. 
Ansonsten steht natürlich ganz weit oben auf meinem Zettel: Lesen! Ich hole gerade nämlich alles nach, was ich am Anfang des Jahres nicht konnte. 



Und bei euch?
Wie war eure Buchwoche?




Habt einen wundervollen Sonntag, ihr Lieben. ♥


Kitty