Kittys kurze Kritik:
Jennifer Estep - Mythos Academy 4-6

30 Juni 2015 | 7 Zitate

 Ivi Autorin Leseprobe

In "Frostglut" sieht sich Gwen Frost neuen Gefahren ausgesetzt: einer unfassbaren Anklage, einem Gericht, das ihren Tod will, - und ihrem potenziellen Schwiegervater! Gwen ist am Ziel ihrer Träume angelangt: Endlich hat sie ein richtiges Date mit dem Spartaner Logan. Doch dann macht ihr ausgerechnet dessen Vater einen Strich durch die Rechnung. Er verhaftet Gwen und klagt sie an, mit dem Gott Loki im Bunde zu stehen und ihm die Flucht ermöglicht zu haben. Nun droht ihr nicht nur Arrest, sondern sogar die Höchststrafe, der Tod. Und damit steht fest: Im Protektorat gibt es einen Schnitter des Chaos. Doch wer ist es? Plötzlich befindet sich Gwen in einem dramatischen Kampf gegen die Marionetten Lokis, der die Mythos Academy erschüttern wird ...







Gefällt mir:
Ich muss sagen, dass mir dieser Teil bisher am besten gefällt. Warum? Es wird nicht mehr so viel wiederholt, jedenfalls habe ich es diesmal nicht so empfunden und außerdem ist das gesamte Buch so unfassbar spannend. Es gibt nichts, was irgendwie nebensächlich erscheint und gleichzeitig schafft es die Autorin die Neugier über die gesamte Geschichte aufrecht zu erhalten.
Gleich am Anfang geht buchstäblich eine Bombe hoch, mit der ich nicht gerechnet hätte. Gwen verhaftet?! What? Ich konnte es gar nicht glauben und habe eine regelrechte Hasskappe auf den Vater von Logan gehabt. Wie kann er denken, dass Gwen an alle Schuld ist?
Es geht also darum ihre Unschuld zu beweisen. Ob sie es schaffen, werde ich aber natürlich nicht verraten.
Der Schreibstil von Jennifer Estep ist wie gewohnt sehr flüssig und außerordentlich temporeich. Ich habe das Gefühl, dass ihr Talent zu Schreiben von Band zu Band immer besser wird. Wie auch schon in den vergangenen Teilen habe ich auch hier überhaupt nicht gemerkt, wie schnell ich durch die Seiten geflogen bin. Es überrascht mich immer wieder aufs Neue, in was für einer Geschwindigkeit ich diese Reihe inhaliere. Es passiert aber auch ständig etwas. Wenn ich denke, dass jetzt ja eigentlich alle drumherum geklärt ist, zaubert die Autorin eine Überraschung aus ihrem Hut, dass ich wirklich sprachlos werde und fast verrückt werde, weil ich unbedingt wissen muss, wie sich das denn nun noch auflösen mag.
Auch die Beziehung von Gwen und Logan hat Jennifer Estep für mich sehr realitätsnah beschrieben. Ich konnte die Höhen und Tiefen nachvollziehen und habe mit der Protagonistin mit gelitten. Ganz besonders am Ende dieses Buches.
Ganz besonders hervorheben möchte ich auch noch, dass die Antagonistin wirklich hervorragend getroffen ist. Ich denke, man kann einfach nicht anders, als sie mit jeder Faser seines Körpers absolut zu verabscheuen.


Gefällt mir nicht:
Mir hat nichts nicht gefallen.


Lieblingszitat:

»Ich sah sie an - Daphne, Carson, Oliver, Vic und schließlich Logan. Als ich im Herbst nach Mythos gekommen war, hatte niemand etwas mit mir zu tun haben wollen - kein Einziger. Jetzt stellten sich all diese treuen Freunde wieder und wieder an meine Seite, obwohl ich sie ständig in Gefahr brachte. Aber ich konnte die Entschlossenheit in ihren Gesichtern erkennen, und ich wusste, dass sie nicht gehen würden, bevor ich ihnen alles erzählt hatte. Heiße Tränen der Liebe und Dankbarkeit stiegen mir in die Augen, und es kostete mich ein paar Sekunden, sie wegzublinzeln.«
Zitat aus "Frostglut"


Bewertung:
Für mich der beste Band der Reihe bisher. Ich habe es fast in einem Rutsch durchgelesen und bin echt positiv überrascht, wie Jennifer Estep von Band zu Band immer neue Überraschungen auf Lager hat, die einem den Mund offen stehen lassen. 





Rezension:
Gabrielle Zevin - Die Widerspenstigkeit des Glücks

29 Juni 2015 | 2 Zitate

 288 Seiten |  Diana |  Autorin |  Leseprobe 



Amelia ist Verlagsvertreterin und lernt dabei die eigenwilligsten Buchhändler kennen. Genau so einer ist A. J. Fikry. In seinem Herzen haben nur turmhohe Bücherstapel Platz. Bis er einen ungebetenen Gast entdeckt: Eines Morgens sitzt die zweijährige Waise Maya in der Kinderbuchecke seiner Buchhandlung. Gegen seinen Willen nimmt sich A. J. des kleinen Mädchens an, das sein Leben kurzerhand auf den Kopf stellt. Und auch Amelia wird er nicht so schnell vergessen können …





Meine Meinung:

Inhalt
A. J. Fikry ist gezeichnet von seinem Leben und möchte mit diesem auch eigentlich abschließen. Der Buchhändler trinkt seit er seine Frau verloren hat zu viel und achtet allgemein nicht so sehr auf seine Gesundheit. Doch dann entdeckt er in seiner Buchhandlung ein kleines Mädchen, welches ihre Mutter zu ihm gebracht hat. A.J. fällt aus allen Wolken und lässt das Jugendamt verständigen, aber dann kann er sich doch nicht von dem Knirps trennen.
Maya stellt fortan sein Leben auf den Kopf und so langsam kehrt auch A.Js Lebenslust wieder zurück... 

»Das Gefühl muss Glück sein, dann aber stellt er fest, dass es Liebe ist. Scheißliebe, denkt er. So ein Ärger. Sie ist seinem Plan, sich zu Tode zu saufen und sein Geschäft zu ruinieren, gründlich in die Quere gekommen. Das Ärgerlichste aber ist, dass dir, wenn dir erst mal eine Sache  am Herzen liegt, im Laufe der Zeit alles  wieder wichtig wird.«
Zitat aus: "Die Widerspenstigkeit des Glücks"

Charaktere
A.J. ist ein ziemlich brummeliger Zeitgenosse. Er weiß genau was er will und was eben nicht. Dabei drückt er sich allerdings nicht immer so nett aus, wenn er etwas durchsetzen möchte. Am Anfang war er mir wirklich ein Dorn im Auge, weil er alles andere als nett zu seinen Mitmenschen ist, dies änderte sich aber noch im Laufe der Geschichte.
Amelia trägt ihr Herz am richtigen Fleck. Sie glaubt an die große Liebe, die das ganze Leben über hält. Leider hat sie aber den Richtigen noch nicht gefunden. Sie liebt Bücher genau so sehr wie A.J. und ist mit ihrem Beruf außerordentlich glücklich.
Maya ist ein sehr aufgewecktes und schlaues Kind. Schon sehr früh entdeckt sie ihre Liebe zu Büchern und gehört schon sehr bald zum Inventar des Buchladens, der von der Autorin wirklich richtig gut beschrieben wurde.

Meine Buchwoche #26
Gesuchtet

28 Juni 2015 | 19 Zitate

Ich bin Gott sei Dank wieder fit.  Und mal ehrlich: Das wurde auch Zeit! Diese Woche war ich allerdings doch noch beim HNO, der aber nichts feststellen konnte. Das Ende vom Lied war, dass ich bei meiner Hausärztin gelandet bin, die mir mit osteopathischen Behandlungen meine Verspannungen im Hals/Nackenbereich gelöst und mir somit meine Ohrenschmerzen fast vollkommen genommen hat. Halleluja! Ich werde mir jetzt merken, dass ich gleich irgendwas mit meinem Rücken machen lassen, wenn ich irgendwelche Schmerzen habe, denn es scheint grundsätzlich immer daher zu kommen.
Aber genug von meiner "Krankheitsgeschichte". Weiter geht es mit der Buchwoche.


Kittys kurze Kritik:
Jennifer Estep - Mythos Academy 1-3

26 Juni 2015 | 8 Zitate

 Ivi Autorin Leseprobe
Sie sind die Nachkommen sagenhafter Kämpfer wie Spartaner, Amazonen oder Walküren und verfügen über magische Kräfte. Auf der Mythos Academy lernen sie, mit ihren Fähigkeiten umzugehen und sie richtig einzusetzen.
Im Mittelpunkt der Serie steht die 17-jährige Gwen Frost, die über ein außergewöhnliches Talent verfügt: Sie besitzt die »Gypsy-Gabe« – bei der eine einzige Berührung ausreicht, um alles über einen Gegenstand oder einen Menschen zu wissen. Doch dabei spürt Gwen nicht nur die guten Gefühle, sondern auch die schlechten und die gefährlichen. Auf der Mythos Academy soll sie lernen, mit ihrer Gabe sinnvoll umzugehen. Aber was Gwen nicht weiß: Die Studenten werden dort ausgebildet, um gegen den finsteren Gott Loki zu kämpfen. (gekürzt)







Gefällt mir:
Ich mag es sehr, dass es die Autorin geschafft hat, mich sogleich in ihre Geschichte zu schmeißen und mich an Gwens Seite zu stellen. Ich konnte die Unsicherheit der Protagonistin verstehen und mit ihr mitfühlen und dies während des gesamten Buches. Besonders gut gefällt mir, dass mir Gwen ihre Geschichte aus ihrer Sicht in der Ich-Form erzählt, so konnte ich einen sehr, sehr tiefen Bezug zu ihr aufbauen und habe sie richtig ins Herz schließen können.
Die Story beginnt eher ruhig, weil sich Jennifer Estep die Zeit nimmt, ihre Protagonistin richtig vorzustellen. Dabei bedient sie sich aber zum Glück nicht zu vielen Farben und malt ihren Charakter auch nicht zu grell aus, was ich als sehr gelungen empfunden habe. Im Laufe des Buches wandelt sich der Charakter von Gwen zusehends. Es hat mir Spaß gemacht zu sehen, wie aus dem schüchternden Mädchen eine ziemlich selbstbewusste junge Frau geworden ist.
Der Plot spricht mich total an. Ich habe mich bisher nicht für die griechische Mythologie interessiert, doch nun sauge ich förmlich alles auf, was ich davon in die Finger bekomme. In Frostkuss wird nämlich, wie der Name der Reihe schon aussagt, ziemlich oft auf diese Mythologie eingegangen, was ich persönlich wirklich sehr spannend und interessant finde. Warum wurde dieses Thema zu meiner Schulzeit nicht so toll verpackt?!
Neben den vielen geschichtlichen Aspekten kommen hier aber natürlich auch nicht die Themen zu kurz, die bei Mädchen in dem Alter der Prota up to date sind: Sei es Freundschaft, Eifersucht, Liebe, es ist alles dabei. Schön verpackt serviert uns Jennifer Estep Häppchenweise ein paar Bruchstücke, die sich am Ende des ersten Bandes zu einem Ganzem zusammen setzten und bei mir für ziemlich viele Überraschungen gesorgt haben.
Ich bin wirklich begeistert von diesem Reihenauftakt und hoffe, dass die Autorin diese hohe Messlatte auch bei den anderen Bänden aufrecht erhalten kann.


Gefällt mir nicht:
Hier kann ich rein gar nichts hinschreiben.


Lieblingszitat:

»Es stimmte. Ich hatte Geschichten von Leuten mit unglaublichen Fähigkeiten immer geliebt [...].
Aber in letzter Zeit las ich immer mehr davon, vergrub mich in den farbenfrohen Seiten, als könnte das Mitleben der heldenhaften Taten anderer die Realität um mich herum auf magische Art verändern. Als könnten sie irgendwie mein Leben verbessern oder alles wieder so werden lassen, wie es vor dem Tod meiner Mom gewesen ist.«
Zitat aus "Frostkuss"


Bewertung:
Ich kann nichts anderes sagen, als dass ich wirklich positiv überrascht von diesem Reihenauftakt bin. Die Geschichte ist flott erzählt und lebt von Spannung. Ich bin sehr froh, dass ich gleich mit dem zweiten Teil weiter machen kann.





Top Ten Thursday #35
10 Bücher, die ich zuletzt gelesen habe

25 Juni 2015 | 12 Zitate
Ausnahmsweise konnte ich den TTT mal nicht schon am Sonntag planen, denn ich wusste da ja noch gar nicht, was ich alles in der Zeit bis heute weg lesen würde.  Also habe ich ein bisschen gewartet, bis ich diesen Beitrag tippen konnte und ich bin echt froh, das ich es doch noch rechtzeitig geschafft habe. (Trotz Grippe und Arbeit).

Wenn ihr Lust habt, euch auch mal an dem Top Ten Thursday zu beteiligen, dann schaut doch einfach mal bei Steffi vorbei.


Neuzugänge #40
Hilfe, ich habe ein Suchtproblem

24 Juni 2015 | 20 Zitate

Ja, ich weiß: Der letzte Neuzugangspost ist noch gar nicht allzu lange her, aber ich habe euch ja versprochen, dass ich jetzt ein bisschen flotter sein möchte, mit diesen Beiträgen. Gerne hätte ich euch die neuen Bücher auch wieder in einem Video gezeigt, aber dadurch, dass ich immer noch nicht richtig fit bin und ausschaue wie Rodolph das Rentier, habe ich mich doch dazu entschlossen, sie nur zu fotografieren und alles andere abzutippen. Den Anblick möchte ich euch echt ersparen.  



Kaufrausch:

Es ging, bzw. geht mir immer noch nicht gut und das Einzige, was mir keine Schmerzen bereitet und mich nicht sonderlich doll anstrengt ist Lesen. Aber da mein SuB so langsam mal wieder immer weniger wird, konnte ich einfach nicht anders, als zuzuschlagen. Lasst es euch gesagt sein: Ich hatte insgesamt sechs Bücher auf meiner Liste, die ich unbedingt haben wollte, aber dann. *hust* Sind es doch mehr geworden. Aber auch nur, weil die Bücher, die ich haben wollte, bei Thalia nicht zu haben waren und dann andere als Ersatz gekauft habe. Konnte ja niemand ahnen, dass ich sie später bei Hugendubel doch noch fast alle finden würde. So, also absolut nicht meine Schuld. *sich versteckt* 

Gemeinsam Lesen #1

23 Juni 2015 | 15 Zitate
Ich habe mir heute mal spontan gedacht, an der Aktion von Schlunzen-Bücher teilzunehmen, weil ich so begeistert von meiner derzeitigen Lektüre bin.  Ob ich von heute an regelmäßig mitmachen werde, weiß ich allerdings noch nicht. Mal schauen.


Meine Buchwoche #25
Rüsselseuche

21 Juni 2015 | 8 Zitate

Bevor ich jetzt zu meiner Buchwoche komme, muss ich erst einmal ein bisschen rumjammern: Es hat mich erwischt: Eine richtig fiese Erkältung hat mich total ausgeknocked. Erst fing es nur mit ein bisschen Ohrenschmerzen an, danach folgte der Hals, bis schließlich auch noch meine Nase verstopft war und gar nichts mehr ging. Ach Mensch, habe ich die unerträglichen Kopfschmerzen schon erwähnt? Nein? Dann jetzt, denn die sind natürlich auch noch hinzugekommen. Wie ihr seht: Ich habe echt das volle Programm abbekommen und das, obwohl ich da eigentlich nicht so anfällig für bin. Meist schnupfe ich so zwei Tage vor mich hin und dann ist es auch schon wieder vorbei. Diesmal habe ich allerdings nicht so ein Glück. Momentan pumpe ich mich mit Medis voll, schließlich muss die Arbeit ja erledigt werden, nicht? Was mir allerdings so richtig Sorge bereitet, sind die Ohrenschmerzen. Die haben sind nämlich langsam echt von erträglich zu unerträglich gewandelt. Blöder Weise habe ich keinen Termin mehr beim HNO Arzt bekommen, aber das werde ich, wenn das jetzt das ganze Wochenende mit den Schmerzen so weiter geht, natürlich versuchen zu ändern. Vielleicht können die mich ja doch mal zwischendurch kurz dran nehmen. Drückt mir mal die Daumen, ja?


Hat einer von euch schon mal eine Mittelohrentzündung gehabt? Symptome?


Top Ten Thursday #34
10 Fantasy Bücher

18 Juni 2015 | 29 Zitate
Ich wollte heute eigentlich aussetzen, weil Fantasy nicht so zu meinem Lieblingsgenre gehört, aber nachdem ich mir mal meinen Rezensionsindex näher angeschaut habe, habe ich es letztendlich doch auf zehn Bücher gebracht, die mir sogar gefallen haben. 

Wenn ihr Lust habt, euch auch mal an dem Top Ten Thursday zu beteiligen, dann schaut doch einfach mal bei Steffi vorbei.


Kittys kurze Kritik:
Caroline Kepnes - YOU - Du wirst mich lieben
Lori Nelson Spielman - Nur einen Horizont entfernt

17 Juni 2015 | 8 Zitate
 INK Autorin Leseprobe
Als die Studentin Guinevere Beck die Buchhandlung betritt, in der Joe arbeitet, ist er augenblicklich hingerissen von ihr. Sie ist all das, was er will: wunderschön, tough, clever und so sexy. Zum Glück bezahlt sie ihren Einkauf mit ihrer Kreditkarte, denn so kann Joe tun, was jeder normale Mensch in dieser Situation tun würde: Er googelt ihren Namen. Doch dabei bleibt es nicht. Schon bald ist Joe besessen von Beck, beginnt sie zu stalken. Mehr und mehr findet er über sie heraus, hackt ihren Facebook- und Twitter-Account, durchsucht ihre Wohnung. Er inszeniert eine Reihe von makabren Ereignissen, die Becks Welt Stück für Stück zerstören – und sie direkt in seine offenen Arme treiben. Bald kann Beck gar nicht anders als sich in den seltsamen, aber irgendwie charismatischen Typen zu verlieben, der wie für sie gemacht scheint … Eines nach dem anderen räumt Joe alle Hindernisse aus dem Weg, die sich zwischen ihn und Beck drängen. Und schreckt dabei auch nicht vor Mord zurück.






Gefällt mir:
Die Kurzbeschreibung hat mich sehr neugierig gemacht, denn der Plot klingt total vielversprechend. Aber leider ist der Plot das Einzige, was mir an diesem Buch gefallen hat.


Gefällt mir nicht:
Zu aller erst hat es Ewigkeiten gedauert, bis ich mich überhaupt in der Geschichte zurecht gefunden hatte. Die kurzen, abgehackten Sätze haben meinen Lesefluss arg gestört. Außerdem wollte sich auch keinerlei Spannung einstellen. Im Grunde genommen hätte dieses Buch eine wirklich interessante und mitreißende Geschichte zu bieten gehabt, wären eben der gewöhnungsbedürftig Schreibstil und die komische Art, wie sich der Protagonist mit uns unterhält nicht gewesen. Er spricht in Gedanken mit Beck. So zum Beispiel: "Ich sehe, wie du dir die Bücher in der Thriller Abteilung anschaust und überlege, wie ich am Besten ein Gespräch mit dir anfangen kann." Das ist jetzt kein Zitat aus dem Buch, aber sehr oft werden so in der Art die Geschehnisse beschrieben, was für mich sehr anstrengend zu Lesen war.
Zu Joe konnte ich ebenso wenig wie zu Beck Bezug aufbauen. Sie wirkten einfach viel zu blass.
Wenn ich dachte, es könnte jetzt endlich mal spannend werden, besonders, als die Rede von einem Käfig war, wurde mir diese gleich wieder genommen, weil zu viel um den heißen Brei geredet wurde. Besonders auf den letzten Metern der Geschichte wurde es mir zudem auch noch zu übertrieben dargestellt. Es fehlte mir die Logik und der rote Faden, der sich durch die meisten Bücher zieht, war hier nie zu erkennen. Oft ertappte ich mich dabei, wie ich genervt und erstaunt den Kopf schüttelte und mir sagte "Och bitte" weil es wirklich an den Haaren herbei gezogen war.
Ich kann nicht mal sagen, warum ich das Buch überhaupt zu Ende gelesen habe, denn ich war sehr oft kurz davor, es einfach abzubrechen, weil mir wirklich so gar nichts daran gefallen hat.
Ganz besonders das Ende hat mich noch einmal fassungslos zurückgelassen. Das sollte es gewesen sein?! Ja, für diesen ersten Teil. Es sollen wohl noch mehr Bände geplant sein, um die ich dann aber, so Leid es mir tut, auf jeden Fall einen großen Bogen machen werde.


Lieblingszitat:

»Lieber Himmel, Beck, du musst an deiner Entscheidungsfähigkeit arbeiten. Aber ich verstehe, dass du krank bist. Wie dein Vater. Du bist süchtig nach Benji. Und ich kann dir erst helfen, von Benji  wegzukommen, wenn ich etwas besser über Benji Bescheid weiß.
Wofür ich ungefähr fünfunddreißig Sekunden brauche.«
Zitat aus "YOU - Du wirst mich lieben"


Bewertung:
Aus diesen wirklich guten Plot hätte die Autorin viel, viel mehr machen können, als sie letztendlich gezeigt hat. Den Charakteren fehlt es an Farbe, der Geschichte allgemein an Spannung. Zudem ist mir persönlich der Schreibstil zu abgehackt und erinnerte mich eher an eine Aufzählung, denn an eine Geschichte. Schade, ich hatte mich so auf das Buch gefreut, doch ich kann es leider nicht weiter empfehlen.





Book Treasure #6
Gelesen, Geliebt, Gebunkert

16 Juni 2015 | 7 Zitate

Mein neuer Bücherschatz ist heute ein Kinderbuch, welches mir gezeigt hat, wie man in eine andere Welt abtauchen kann, ohne es zu bemerken. Ich denke gerne an die Zeit zurück, als ich das Buch gelesen habe, denn es hat mich zu dem Bücherwurm gemacht, der ich jetzt bin.

Für alle, die meine Aktion noch nicht kennen, gibt es hier den genauen Ablauf.


Mein Buch-Schatz:

Gewinnspiel
Auslosung und "Frag Kitty"-Antworten

15 Juni 2015 | 14 Zitate
Wow! Ich bin total überwältigt, wie viele von euch bei meinem Gewinnspiel mitgemacht haben. Und auch eure Fragen waren richtig, richtig einfallsreich. Es hat schon eine Weile gedauert, bis ich alle beantwortet habe und bei einigen musste ich auch echt überlegen, was ich da jetzt am Besten zu schreibe. Aber letztendlich habe ich alle erwischt und ich hoffe, dass euch meine Antworten auch gefallen, ich euch somit alles zufriedenstellend beantwortet habe. 


Frag Kitty - Die Antworten


1. Rainbow fragt: Wenn du ein Buchcharakter wärst, welcher wärst du und warum? Wen von den folgenden anderen Buchcharakteren würdest du am ehesten treffen wollen (maximal 2) und wie glaubst du würden eure Schicksale sich miteinander verflechten?
Adam aus "Wenn ich bleibe" | Luca aus "Kirschroter Sommer" Elyas aus "Kirschroter Sommer" | Hazel Grace aus "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" | Tris aus "Die Bestimmung" | Cia aus "Die Auslese"
Gleich die erste Frage hatte es in sich. Sehr gut ausgedacht! Wen würde ich gerne treffen wollen? Also zuerst einmal würde ich Tris gerne treffen. Ich mag sie verdammt gerne und finde es toll, wie sie sich im Laufe der Geschichte verändert hat. Vielleicht würde ich mir von ihr Tipps geben lassen, wie ich -mental- stärker werden kann, denn das habe ich an ihr immer sehr bewundert. Ich denke auch, dass wir Freundinnen werden könnten.
Als zweites würde ich Hazel auswählen. Sie ist soooo toll! ♥ Ich bewundere sie ebenso für ihre Stärke, wie zuvor schon Tris. Ich denke, sie könnte mir dabei helfen, endlich von den Glimmstängeln wegzukommen., was mein persönliches Schicksal schon mal sehr stark beeinflussen würde.
Mit beiden verbindet mich das Schicksal, eine geliebte Person verloren zu haben. Ich denke so ein Erlebnis schweißt zusammen, da der Eine vom Anderen genau weiß, was er durchgemacht hat.

Meine Buchwoche #24
Fleißig, fleißig

14 Juni 2015 | 8 Zitate

Obwohl mein Urlaub vorbei ist und ich in dieser Woche nur meine verhassten Frühschichten hatte, war ich doch ziemlich erfolgreich, was mein Hobby angeht. Ich habe fünf Bücher gelesen, wobei mir die meisten davon auch sehr gut gefallen haben. Einzig Allerliebste Schwester war so langweilig, dass ich fast eingeschlafen wäre...
Nachdem ich den ersten Teil der Lockwood & Co - Reihe ausgelesen hatte, habe ich mit Das Kartell weiter gemacht. Ich hatte das Buch immer mal wieder in der Hand und habe ein paar Seiten gelesen, doch dann hatte ich erneut keine Lust drauf und nahm mir andere. Nachdem ich dieses Spiel nun schon an die zwei, oder drei Wochen gespielt habe, aber immer noch nicht in die Geschichte rein komme, werde ich es jetzt nicht mehr weiter lesen. Ich gebe auf. Es ist einfach nichts für mich. Bedauerlicher Weise ist es ein RezEx, und gerade bei solchen Exemplaren ist es eigentlich nicht meine Art, sie abzubrechen, aber bei aller Liebe: Ich kann nicht mehr. Meine Mail an Patricia ist schon raus. Ich hoffe, sie hat nichts dagegen, wenn ich ausnahmsweise und zum aller ersten Mal mal ein RezEx nicht zu Ende lese.
Aber das war noch nicht alles. Irgendwie scheine ich jetzt kein gutes Gespür für Bücher zu haben. Nächstes Exemplar: You - Du wirst mich lieben: Auch angefangen, aber irgendwann wieder weggelegt. Warum? Ich komme mir dem Schreibstil überhaupt nicht zurecht. Konnte mich nicht richtig rein finden und bin irgendwie auch ein wenig verwirrt. Der Prota erzählt zwar aus seiner Sicht, aber er spricht mit seinem "Opfer". "Ich sehe, wie du an dem Regal stehst und deine Blicke streifen die Bücher; Du denkst bestimmt, dass; Du kommst auf mich zu und ich weiß nicht, wie du auf mich reagieren wirst; (...)" So in Etwa geht es die gesamte Zeit über und sorry, aber das nervt mich dann doch ein "Wenig". Mal schauen, ich lese das Buch gerade parallel mit Nur einen Horizont entfernt. Mal ein bisschen in dem einen, mal in dem anderen. Momentan gefällt mir letzteres dann doch so gut, dass ich You schon ne Weile nicht mehr in der Hand hatte. Ich werde dem Buch aber glaub ich noch eine Chance geben.
Blogtechnisch war nicht allzu viel los diese Woche.
Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben: Noch bis 23:59 Uhr könnt ihr einen 25€ Gutschein gewinnen. Wie? Schaut mal >hier<.
Außerdem habe ich diese Woche auch endlich mal mein Archiv fertig bekommen. Bis eben wurden noch ein paar Kleinigkeiten verändert, aber jetzt steht es und mir gefällt es sehr.  Was meint ihr?
Ich fand es eine gute Idee, mal ein bisschen mehr Struktur hier reinzubringen. Dadurch, dass das Archiv jetzt online ist, konnte ich viele der Labels einfach mal löschen, doch trotzdem erreicht man alles, was mal gewesen ist, in Form einer Liste schön zusammen gefasst.


Katzenjammer #11
Von Autos und Konzerterlebnissen

13 Juni 2015 | 9 Zitate
*Staub wisch* Wie lange ist der letzte Katzenjammer her? Ich weiß es gar nicht genau, was ein wirklich schlechtes Zeichen ist.  Dabei schreibe ich doch total gerne solche Beiträge, wo ihr ein bisschen mehr über mich erfahrt, ganz außerhalb der Bücherwelt. Irgendwie ist in den letzten Wochen, bzw. Monaten nicht wirklich was passiert, worüber es sich gelohnt hätte zu schreiben und da ist diese Rubrik bei mir ein Wenig eingestaubt. Mal schauen, vielleicht ändert sich das ja jetzt wieder?
Heute berichte ich euch von meinen Konzerterlebnissen, die schon an ein kleines Abenteuer erinnern.  Und außerdem muss ich euch einfach erzählen, was der liebe TÜV bei meinem Auto entdeckt hat. Ich bin immer noch ein Wenig perplex.
Starten werde ich mit letzterem:


Mein kleines Wölkchen

Bevor sich mein Urlaub dem Ende geneigt hat, musste ich mit Cloud (meinem Auto) zum TÜV. Ich habe ja vorher schon Schiss gehabt, schließlich ist der Wagen mittlerweile elf Jahre alt. Zum Glück habe ich meine Plakette bekommen (Sie ist Rosa ♥), aber es wurden trotzdem kleine Mängel festgestellt, die es zu beheben gilt. Zum einen die Bremsen vorne und zum anderen irgendwas mit der Achsaufhängung hinten. Da scheint zu viel Spiel zu sein. "Yeah". Ich habe den KFZ-Mechaniker meines Vertrauens gefragt, was mich diese "kleineren Mängel" denn kosten werden und nach einigem Rechnen kamen schließlich pi mal Daumen 500€ raus. Da sind mir erst mal alle meine Gesichtszüge entglitten. So viel?! Ich bin echt froh, dass ich ein bisschen angespart habe, denn ansonsten hätte ich mir weder die Reparatur, noch das Gewinnspiel leisten können. Aber zum Glück weiß ich ja mittlerweile, das man bei Cloud ab und zu mal was austauschen muss. 
Ich frage mich ja echt, wie viel wohl große Mängel kosten, wenn die zwei Kleinen schon so teuer sind?! Nein, ich will es glaub ich, gar nicht wissen. Kann, was Autoreparaturen angeht, ja schon ein Lied singen und kenne mich mittlerweile echt ziemlich gut aus, wenn es um Defekte bei Cloud geht. Ich mag gar nicht an das eine Jahr zurück denken wollen. Da war mein Auto glaub ich, mehr in der Werkstatt, als bei mir zu Hause. 


Sunrise Avenue

Top Ten Thursday #33
10 Bücher aus dem Carlsen Verlag

11 Juni 2015 | 14 Zitate
Diese Woche fiel es mir zum Glück mal wieder leichter meine Liste voll zu bekommen. Den Carlsen Verlag mag ich nämlich ziemlich gerne.

Wenn ihr Lust habt, euch auch mal an dem Top Ten Thursday zu beteiligen, dann schaut doch einfach mal bei Steffi vorbei.


Kittys kurze Kritik:
Lilly Lindner - Was fehlt, wenn ich verschwunden bin
Sofie Cramer - Ein Tag und eine Nacht

10 Juni 2015 | 14 Zitate



April ist fort. Seit Wochen kämpft sie in einer Klinik gegen ihre Magersucht an. Und seit Wochen antwortet sie nicht auf die Briefe, die ihre Schwester Phoebe ihr schreibt. Wann wird April endlich wieder nach Hause kommen? Warum antwortet sie ihr nicht? Phoebe hat tausend Fragen. Doch ihre Eltern schweigen hilflos und geben Phoebe keine Möglichkeit, zu begreifen, was ihrer Schwester fehlt. Aber sie versteht, wie unendlich traurig April ist. Und so schreibt sie ihr Briefe. Wort für Wort in die Stille hinein, die April hinterlassen hat.








Gefällt mir:
Das gesamte Buch wird in Briefform erzählt, was mir grundsätzlich immer sehr gut gefällt. Dadurch sprechen die Protagonisten gefühlt mit dem Leser und öffnen ihnen ihre Gefühlswelt. Der Stil an sich hat mich echt angesprochen, allerdings muss ich ein paar Dinge hierzu leider unter dem nächsten Punkt anbringen.
Nach der ersten Hälfte, nämlich als die Erzählerin wechselt, haben mich auch endlich Emotionen erreicht und diese mit ziemlich starker Wucht. Es hat mich erschüttert und auch ein Stück weit sprachlos gemacht, was April widerfahren ist und vor allen Dingen, wie ihre Eltern mit ihr umgegangen sind. Von nun an haben sich die Ereignisse irgendwie überschlagen und ich konnte endlich die tiefe Verbundenheit und die Liebe der Schwestern verstehen und nachempfinden. Wie April schreibt, hat mich erreicht, sowie berührt. Ich fand es so unfassbar traurig, wie alles enden musste.
Dass Lilly Lindner das schwierige Thema "Magersucht" anspricht, fand ich richtig, richtig gut, denn leider wird es wohl immer up to date sein und bleiben. Die Idee hinter der Geschichte hat mir echt gefallen, aber leider gab es für mich ein paar Dinge, die mir nicht so besonders gefallen haben:


Gefällt mir nicht:
Ich muss leider sagen, dass ich ins Besondere zu Phoebe nicht wirklich einen richtigen Bezug aufbauen konnte. Als ich erfuhr, dass sie ein Acht-Jähriges Mädchen ist, war ich verwundert und konnte dies absolut nicht glauben. Klar, sie ist hoch intelligent, allerdings kann ich mir echt nicht vorstellen, dass sie aufgrund dessen ihre Worte zu benutzt, wie es dargestellt wird. Dafür ist sie einfach noch viel zu klein. Bis die Hälfte der Geschichte geschafft ist, musste ich mich Stellenweise ein Wenig durch das Buch zwingen, weil ich erst einmal keinen Bezug zu der kleinen Schwester gefunden habe und auch, weil es für mich ein bisschen langweilig war. Es passiert nicht wirklich viel und ich muss sagen, dass mich die außergewöhnliche Sprache der Protagonistin genervt und angestrengt hat. In ein paar Situationen konnte ich die Kleine echt gut verstehen, aber leider eben nicht immer. Ebenso haben mir in der ersten Hälfte die großen Emotionen gefehlt, die dafür aber in der zweiten Hälfte ziemlich heftig zu spüren waren.
Leider habe ich auch in dem stärkeren zweiten Teil etwas anzumerken: Es hätte mir besser gefallen, am Ende noch ein bisschen mehr zu erfahren. Mir fehlte die Sichtweise der Eltern. Zudem ist es für mich ein Rätsel, wie die Mutter der beiden Schwestern so innig und liebevoll mit ihren Kindern bei der Arbeit umgehen kann, mit ihrem eigen Fleisch und Blut aber nicht. Das kam mir ein bisschen unlogisch vor, denn sie wird ja eine entsprechende Ausbildung gemacht haben und somit wissen, wie sie mit etwaigen Problemen umgehen "muss"?
Außerdem sagt Phoebe von sich selbst, dass sie schreibt, wie sie redet. Also wird beim jedem Luftholen ein Komma gemacht. Gerade hier wäre es aus meiner Sicht toll gewesen, dies auch so umzusetzen. Das hätte für mich die Protagonistin authentischer gemacht.


Lieblingszitat:

»Und wenn ich es nicht schaffe, was hast du dann von all meinen Briefen, wenn du mir niemals darauf antworten kannst; was passiert mit all den Erinnerungen an mich - und was fehlt?
Was fehlt?
Wenn ich verschwunden bin.«
Zitat aus "Was fehlt, wenn ich verschwunden bin"


Bewertung:
Die Schreibweise und den Plot mochte ich echt gerne. Es lässt sich alles sehr schnell und flüssig lesen. Leider haben mir ganz besonders im ersten Teil die Emotionen und im zweiten Teil die Sichtweise der Eltern gefehlt. Alles in allem mochte ich das Buch, aber so richtig überzeugen konnte es mich leider nicht.








Während des Kunststudiums waren sie unzertrennlich. Oda und Till gegen den Rest der Welt. Spießig werden kam nicht in Frage. Heiraten erst recht nicht. Aus einer Laune heraus schlossen sie einen Schwur: Sollte einer von ihnen jemals heiraten wollen, hätte der andere 24 Stunden Zeit, die Entscheidung auf den Prüfstand zu stellen - einen Tag und eine Nacht lang. 13 Jahre später ist es soweit: Oda hat den Mann fürs Leben gefunden. Während der Hochzeitsvorbereitungen erinnert sie sich an den Pakt von damals. Sie macht sich auf die Suche - und als sie Till wiedersieht, ist die alte Vertrautheit gleich wieder da. Es knistert sogar zwischen ihnen. Oda ist verwirrt. Und Till muss sich entscheiden: Soll er für seine große Liebe kämpfen? Wo er selbst den Schwur doch schon vor Jahren gebrochen hat …






Gefällt mir:
Das Buch wird aus zwei Sichten auktorial erzählt. Zum Einen teilt uns Till seine Geschichte mit und im nächsten Kapitel kommt schließlich Oda zu Wort. Der Leser merkt genau den Unterschied, wer gerade mit einem spricht. Erst einmal, weil dies an jedem Anfang eines Kapitels angekündigt wird, aber auch, weil sich der Erzählstil verändert. Wenn man es nicht wüsste, könnte man anhand der Schreibweise schon erkennen, dass dieser Roman von zwei Autoren geschrieben wurde. Und wie sollte es anders sein? Den Part von Oda hat Sofie Cramer übernommen, während Sven Ullrich die Rolle von Till übernimmt.
Mich hat die Geschichte von der ersten Seite an völlig in ihren Bann gezogen. Sofort identifizierte ich mich mit beiden Protagonisten und schloss sie ziemlich tief in mein Herz. Die Autoren verstehen es, ihren Figuren ein gesundes Maß an Farbe zu geben, sie nicht zu grell und nicht zu blass erscheinen zu lassen. Ich konnte beide verstehen. Ihre Situationen nachvollziehen.
Es werden immer mal wieder ein paar Szenen aus der Vergangenheit angesprochen, was dem Leser nahe bringt, was für eine tiefe Freundschaft die zwei Protagonisten miteinander verbindet. Selbst, nachdem sie sich nach so vielen Jahren wieder sehen ist es, als wären sie niemals getrennt gewesen. Sie fangen beide plötzlich an ihr Leben zu hinterfragen. Sind sie glücklich? Sollten sie vielleicht etwas verändern? Ich habe beim Lesen die Funken gespürt, die zweifellos ständig zwischen den Beiden hin und her geflogen sind und dies, obwohl sich Oda vor Kurzem verlobt hat. Wenn man die Zwei miteinander sieht, geht einem das Herz auf und es entsteht die Frage, warum sie es zum Teufel niemals miteinander versucht haben, denn sie scheinen wie Topf und Deckel zueinander zu passen.
Die Frage nach dem "Werden sie sich am Ende endlich kriegen?" zieht sich wie ein roter Faden durch den gesamten Roman und macht es einen unmöglich das Buch aus der Hand zu legen. Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen, weil ich von Beginn an absolut gefesselt war.
Was ich außerdem noch als sehr gut gelungen empfand ist, dass die Emotionen, die die Autoren den Figuren durchleben lassen, sich auch auf den Leser übertragen. Dieser Punkt ist mir beim Leser solcher Geschichten stets immens wichtig.
Für mich ist Ein Tag und eine Nacht ein absolutes Wohlfühlbuch, dass mich nach dem Lesen mit einem Lächeln und völlig zufrieden zurück gelassen hat.


Gefällt mir nicht:
Mir gefällt alles an diesem Buch.

Lieblingszitat:

»Und was soll ich dir jetzt genau versprechen?"
"Na ja, also ... Wenn du jemals Gefahr läufst, ein spießiger Ehemann zu werden, musst du mich anrufen, und ich werde dann einen Tag und eine Nacht für dich da sein und mit dir darüber reden."
"Und mir die scheiß Idee ausreden oder meine Trauzeugin spielen, oder was?"
Oda nickte ernst. "Und umgekehrt zurück."«
Zitat aus "Ein Tag und eine Nacht"


Bewertung:
Beide Autoren schaffen es, den Leser an ihre Geschichte zu fesseln und eine Berg und Talfahrt der Gefühle mit ihnen durchzustehen. Das Buch ist so spannend, dass ich es ohne Pause durchgelesen habe und nicht einmal gemerkt habe, wie die Zeit vergeht. Ein wundervoller Roman über tiefe Freundschaft und natürlich über die Liebe.



Kitty 

Gewinnspiel
Ein Dankeschön an meine Leser ♥

08 Juni 2015 | 64 Zitate
Die Überschrift sagt schon alles aus: Ich möchte heute mal Danke sagen und dafür habe ich mir etwas Tolles für euch überlegt, jedenfalls hoffe ich, dass es gut bei euch ankommen wird. 
Ich bin total überwältigt von euch und eigentlich fehlen mir auch so ein Bisschen die richtigen Worte, um meinen Dank auszusprechen. Es ist selbst nach 2,5 Jahren für mich immer noch ein sau gutes Gefühl, wenn sich erneut ein neuer Leser, eine neue Leserin bei mir eingefunden hat, und sogar bei mir bleiben möchte.
Ich danke euch für euer Feedback, egal ob positiv oder negativ und für eure grandiose Unterstützung.
Es bedeutet mir wahnsinnig viel von euch zu hören, von euch zu lesen und so viele schöne Gespräche mit euch zu führen. Am Anfang meiner Bloggerzeit hätte ich niemals damit gerechnet, wie sich das alles entwickeln würde. Ich weiß noch, wie ich einen Freudentanz aufgeführt habe, als ich die Zehn-Leser-Marke erreicht hatte. Dann wurden es plötzlich 50, 100, etc. Jetzt steht bei GFC fast die 400 und hinzu kommen die vielen Leser, die mich bei Facebook, Twitter und Co. begleiten. Ich weiß echt gar nicht, was ich sagen soll, außer: Danke!
Und wie kann ich das am Besten machen? Genau! Mit einem Gewinnspiel.