Kittys kurze Kritik
Asche & Phönix | Eine wie Alaska

04 Januar 2018 |


Kai Meyer - Asche & Phönix



Parker und Ash haben nichts gemeinsam. Er ist Hollywoods größter Jungstar, das Gesicht des Magiers Phoenix aus den "Glamour"-Filmen. Sie ist eine "Unsichtbare", nirgends zu Hause, immer im Verborgenen. Doch dann erwischt Parker Ash in seiner Londoner Hotelsuite beim Diebstahl und nutzt die Chance, um mit ihr vor den Fans und Paparazzi zu fliehen. Ihre gemeinsame Reise führt sie durch Frankreich bis an die Côte d’Azur – auf den Spuren eines teuflischen Paktes, verfolgt von einer dämonischen Macht, die sie gnadenlos jagt.





»"Asche und Phönix", sagte Lucien, "das seid ihr beiden. Ihr gehört zusammen. Du, Ash, kannst diejenige sein, aus der Parker neugeboren wird. Du machst ihn zu einem anderen. Er hat sich jetzt schon verändert. Zum Besseren natürlich."«
Zitat aus: "Asche & Phönix"



Gefällt mir:

Ich bin begeistert von den Protagonisten. Just in dem Moment, in dem sie die Bühne betreten, hat man sie gleich lieb gewonnen. Egal ob es sich um den männlichen, oder den weiblichen Part handelt. Beide sind äußerst sympathisch. Im Grunde genommen kann ich mich mit den Figuren besser identifizieren, wenn sie in der Ich-Form ihre Geschichte erzählen, bei "Asche und Phönix" gelang mir dies allerdings auch mit dem auktorialen Erzähler.
Neben den Figuren fand ich es total spannend der Geschichte zu folgen. Es war spannend zu lesen, was die beiden Hauptfiguren miteinander erleben und wie sie mit dem Erlebten umgehen. Musste ich das Buch mal zur Seite legen, war ich traurig, weil ich unbedingt wissen musste, wie es weiter geht.
Die verschiedenen Fantasyelemente haben mich ebenfalls absolut überzeugt und das, obwohl ich eigentlich gar nicht so der Fantasy-Typ bin.
Außerdem möchte ich auch noch Meyers Schreibstil loben: Man schwimmt einfach mit und liest die Geschichte nicht einfach nur, nein, mal erlebt sie regelrecht.


Gefällt mir nicht:

Das Einzige, was mich ein bisschen gestört hat ist, dass mir an manchen Stellen das Tempo etwas abhanden gekommen war.


Bewertung:

Ich bin begeistert und absolut positiv überrascht. "Asche und Phönix" hat mich überzeugt. Ich habe es sehr genossen die Protagonisten zu begleiten und war traurig, als die Geschichte vorbei war. Ich frage mich, warum ich das Buch nicht schon früher gelesen habe.






John Green - Eine wie Alaska


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Miles hat die Schule gewechselt. Auf dem Internat verknallt er sich in die schöne Alaska. Sie ist das Zentrum ihres Sonnensystems, der magische Anziehungspunkt des Internats. Wer um sie kreist, ist glücklich und verletzlich gleichermaßen, euphorisch und immer nah am Schulverweis. Alaska mag Lyrik, nächtliche Diskussionen über philosophische Absurditäten, heimliche Glimmstängel im Wald und die echte wahre Liebe. Miles ist fasziniert und überfordert zugleich. Dass hinter dieser verrückten, aufgekratzten Schale etwas Weiches und Verletzliches steckt, ist offensichtlich. Wer ist Alaska wirklich?





»Dein ganzes Leben steckst du in dem Labyrinth fest und denkst daran, wie du ihm eines Tages entfliehen und wie geil dann alles wird, und die Vorstellung von dieser Zukunft hält dich am Laufen, aber am Ende tust du es nie. Du hast die Zukunft einfach nur benutzt, um aus der Gegenwart zu fliehen.«
Zitat aus: "Eine wie Alaska"



Gefällt mir:

Ich mag John Greens Schreibstil genauso wie die Botschaften, die er seinen Lesern übermitteln möchte. Dabei zückt er zwar gerne mal den erhobenen Zeigefinger, was allerdings niemals zu aufgesetzt, niemals "too much" rüberkommt. Obwohl dieses Buch zumeist im Internat spielt, habe ich mich in diesem Setting sehr wohl gefühlt.


Gefällt mir nicht:

Mich hat es leider nicht so richtig gepackt. Weder die Protas, noch die Emotionen. Erstere waren mir zu blass, zweiteres kam nicht bei mir an. Ich habe mich ein bisschen durch die Seiten gequält, da die Spannung immer weniger wurde und auch irgendwelche Überraschungen in der Gänze gefehlt haben. Zudem habe ich das gesamte Buch über nicht verstanden, was an Alaska so toll sein soll.


Bewertung:

Ich bin leider enttäuscht von diesem Buch. Weder mit starken Charakteren konnte John Green dieses Mal bei mir punkten, noch mit großen Emotionen.
Die Geschichte an sich ist okay und lässt sich flüssig weg lesen. Wirklich etwas Besonderes war sie hingegen für mich bedauerlicherweise nicht. 








Habt einen wundervollen Tag, ihr Lieben. ♥



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